Öffentliche Stellungnahme des Ortsvereins zum Gemeindeentwicklungskonzept

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Reents,
sehr geehrte Rats- und FraktionsmitgliederInnen,
sehr geehrte Damen und Herren,

die Gemeinde Wardenburg hat sich mit der Aufstellung eines Gemeindeentwicklungskonzeptes (GEK) die strukturelle und systematische Entwicklung der Gemeinde Wardenburg mit ihren Ortschaften zur Aufgabe gemacht. Der seit Frühjahr 2025 begonnene Prozess hat das Ziel, die Entwicklung der Gemeinde unter räumlichen und planerischen Aspekten zu steuern. Betroffen hiervon ist auch der Ort Hundsmühlen als zweitgrößer Ort und Grundzentrum der Gemeinde Wardenburg.

Die Erstellung des GEK erfolgt in mehreren Phasen. In den unterschiedlichen Phasen entwickelte die Gemeinde unterschiedliche Beteiligungsformate in Form von Veranstaltungen, die durch eine Arbeits- und auch Diskussionsphase geprägt wurden. Der Ortsverein Hundsmühlen nahm mit Delegierten an allen Veranstaltungen der Gemeinde teil und brachte Ideen, Anregungen, aber auch Bedenken in die Diskussion ein.

Der Prozess der systematischen Entwicklung der Gemeinde im Rahmen des GEK wird durch den Ortsverein Hundsmühlen positiv bewertet. Auch wenn das GEK, anders als ein Flächennutzungsplan, keinen rechtlich bindenden Charakter hat, so stellt es doch einen planerischen Rahmen dar, der die Entwicklung der einzelnen Ortschaften lenken kann. Das GEK kann der Politik und Gemeindeverwaltung daher als Steuerungsinstrument dienlich sein, so auch für Hundsmühlen.

In den veröffentlichten Vorüberlegungen für die Entwicklung des Ortes Hundsmühlen taucht eine Potenzialfläche als mögliches Neubaugebiet auf. Es erstreckt sich über die Fläche westlich der August-Niemann-Straße bis hin zur HTV Sporthalle an der Diedrich-Dannemann-Straße. Die Fläche drängt sich als mögliches Neubaugebiet fast auf, sofern man Hundsmühlen auf der Karte betrachtet. Der Ausweis dieser potenziellen Neubaufläche hat insbesondere AnwohnerInnen der Siedlung August-Niemann-Straße aufhorchen lassen. Erste Stimmen gegen eine mögliche Neubaufläche werden laut, der Verlust des Naherholungsraums in Hundsmühlen wird befürchtet. Der Ortsverein Hundsmühlen hat sich mit den Anwohnenden ausgetauscht, um deren Anliegen zu besprechen.

Für den Ortsverein Hundsmühlen drängt sich die Notwendigkeit einer mittelfristigen Erweiterung des Ortes durch eine Neubaufläche nicht auf. Hundsmühlen ist in den vergangenen 15 Jahren überdurchschnittlich gewachsen, verzeichnete das größte Ortswachstum innerhalb der Gemeinde Wardenburg. Der letzte Bauabschnitt des Baugebietes an der Diedrich-Dannemann-Straße (umgangssprachlich als Maisfeld bezeichnet) befindet sich in der Fertigstellung, auch hier entsteht neuer Wohnraum. Aus der Sicht des Ortsvereins ist das Mitwachsen der Infrastruktur ein zentraler Punkt für eine weitere bauliche Vergrößerung des Ortes. Infrastruktur meint sowohl bauliche Themen, wie Zuwegung, Entwässerung und Verkehrsinfrastruktur, aber auch Versorgungsaspekte wie Kita-Plätze, Schulplätze und Einkaufsmöglichkeiten. Durch das schnelle Wachstum der besagten 15 Jahre entsteht der Eindruck, dass das Mitwachsen der Infrastruktur an seine Grenzen gekommen ist. Kita-Plätze fehlten zeitweise für Eltern in dem gewünschten Umfang, steigende SchülerInnen-Zahlen mussten mit Containerräumen auf dem Schulgelände beantworten werden, um den Raumbedarf zu decken. Auch die bauliche Entwicklung der Diedrich-Dannemann-Straße sowie die Verkehrssituation der Hunoldstraße (inkl. deren Nebenanlagen) erwecken aus der Sicht des Ortsvereines den Eindruck, dass ein weiterer mittelfristiger Wachstumskurs des Ortes für die Entwicklung von Hundsmühlen nicht förderlich sein könnte. Vielmehr drängt sich die Notwendigkeit des Konsolidierens, des Zusammenwachsens der Ortschaft mit neu zugezogenen und bereits hier wohnhaften BürgerInnen auf.

Hundsmühlen hat als Vorort von Oldenburg weiterhin Dorfcharakter – man kennt sich, man trifft sich und gestaltet den Ort gemeinsam. Auch das Vereinsleben ist in Hundsmühlen ausgeprägt, mehrere aktive Vereine bieten ein breites Angebot an Sport- und Freizeitaktivitäten an. Das Ortsleben entwickelt sich, auch durch Zuzug. Zuzug ist notwendig, hiervon profitiert der Ort, profitieren die Vereine und Gruppen. Hundsmühlen ist aber in den besagten 15 Jahren sehr schnell gewachsen, was die geordnete Entwicklung des Ortes herausgefordert hat. Aus der Sicht des Ortsvereins ist daher ein weiteres mittelfristiges Wachstum, auch wenn die Potenzialfläche verlockend ist, nicht sinnvoll. Der Ortsverein appelliert an die Politik sowie an die Gemeindeverwaltung, die Neubaufläche im Rahmen des GEK hinten an zu stellen und diese nicht mittelfristig zu entwickeln. Der Ortsverein Hundsmühlen appelliert an die Politik und die Gemeindeverwaltung, zunächst die infrastrukturellen Herausforderungen, wie die Neuordnung des Verkehrsflusses auf der Hunoldstraße oder die Entwässerung des Ortes, gerade bei zunehmenden Starkregenereignissen, in den Vordergrund zu stellen, ehe weitere Wohnbauflächen ausgewiesen werden. Hundsmühlen soll und muss aus der Sicht des Ortsvereins gesund wachsen, um seinen Charakter als Ort zu erhalten.

Der Ortsverein steht für weitere Gespräche gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße Ortsverein Hundsmühlen e. V.

Projekt Spazier- und Wanderwege

Naherholung in Hundsmühlen und umzu

Ihnen ist es vielleicht bereits aufgefallen: das große neue Hinweisschild an der Huntebrücke, welches seit einigen Wochen neben der Bankanlage steht. Das Schild steht nicht zufällig hier, sondern es beschreibt einen Wanderweg, den Wanderweg 3 durch das Naturschutzgebiet mittlere Hunte von Oldenburg nach Tungeln. Der beschilderte Wanderweg ist Teil eines neuen Projektes des Ortsvereins, welches durch Mitglieder der „Grünen Gruppe“ des Ortsvereins federführend umgesetzt wird. Ziel ist die Beschilderung von bis zu zehn Wanderwegen in und um Hundsmühlen, die zudem zukünftig auf der Website des Ortsvereins beschrieben sein werden.

Die Wanderwege greifen typische Landmarken, Orte, Natur- oder Baudenkmäler auf und beschreiben diese. Den Lesenden bringen sie somit die Ortschaft Hundsmühlen mit ihrer Historie ein Stück näher, denn viele Bürgerinnen und Bürger kennen diese in ihrer Detailtiefe nicht. Insbesondere das Leben an und mit der Hunte wird hier thematisiert. Neben der Karte, die den Wanderweg beschreibt, greifen Hinweise mit Texten und Bilder Besonderheiten der Strecke auf – kurze und prägnante Informationen vereinen sich mit dem Bereisen der Strecke somit zu einem kurzweiligen Erlebnis. Also gleich starten und Hundsmühlen entdecken!

Neue Bankanlage errichtet

Ortsverein Hundsmühlen bedankt sich bei Spendern

Wer am Deich spazieren geht, der oder dem ist es vielleicht aufgefallen: an der Huntebrücke steht eine neue Bankanlage, die durch den Ortsverein Hundsmühlen errichtet wurde. Zuvor stand an gleicher Stelle ebenfalls eine Bankanlage, die allerdings in die Jahre gekommen war. Um so erfreulicher ist es, dass das Hundsmühler Ehepaar Bittner eine neue Bankanlage für den Ort stiftete, um die abgängige Bank zu ersetzen.

Die neue Bankanlage wurde durch die Grüne Gruppe des Ortsvereins am 29.08.2025 aufgestellt und nun am 20.09.2025 gemeinsam mit dem Stifter eingeweiht. Eine Plakette mit dem Namen des Stiferehepaares weist alle Sitzenden zukünftig auf die freudige Spende hin. Die Bank steht auf dem Deich der Hunte unter einer hohen Linde. An dieser Stelle lädt ein Schild mit dem folgenden plattdeutschen Vers zum Verweilen ein:

De Bank an Diek

Koom, sett di dool,verpuß di mool.

Kannst kieken, in een anner Welt, wo Vagels, Reh un Poggen tellt.

Häst di vorholt, kannst dries wietergohn.

Koom bold wedder, eck bliev jo stohn.

Der Ortsverein Hundsmühlen bedankt sich ausdrücklich bei dem Ehepaar Bittner und wünscht allen Menschen, die die Bank nutzen werden, allzeit gute Rast.

De Groode Döör – jetzt in Hundsmühlen

Einige haben es vielleicht schon bemerkt: De Groode Döör steht nun in Hundsmühlen und markiert den Weg am Postweg mit Blick auf die Brücke am Querkanal. De Groode Döör ist das Ergebnis des Projektes „Kunst im Landschaftsraum“ des Gemeinde Wardenburg Marketing Forums e.V.; geplant und durchgeführt in den Jahren 2018/2019 von Wardenburger Bürgerinnen und Bürgern unter der Leitung der bildenden Künstlerin Kerstin Polzin (Berlin). Die Tür wandert durch die Gemeinde und deutet als Kunstobjekt auf besondere Orte, Wahrzeichen, Landstriche o. ä. hin.

Der Ortsverein Hundsmühlen freut sich, dass die Tür nun einige Zeit in Hundsmühlen steht, bis sie erneut auf Wanderschaft innerhalb der Gemeinde geht.

Pflegearbeiten der “Grünen Gruppe”

Unauffällig aber wirksam war die „Grüne Gruppe ” des Ortsvereins Hundsmühlen wieder im Ort tätig.

Im Einvernehmen mit der „Unteren Naturschutzbehörde” des Landkreises Oldenburg entsorgten die Helfer aus den Rhododendren am Denkmal an der Hundsmühler Landstraße das Astholz, das beim Rückschnitt eines Baumes angefallen war. Dieser war aus Sicherheitsgründen vom Landkreis angeordnet und von Externen umgesetzt worden, ohne dass das Astholz entsorgt worden ist. Durch den Arbeitseinsatz wurden Schäden an den Rhododendren vermieden. Der Ortsverein hatte vor einigen Jahren zugesagt, unter ökologischen Gesichtspunkten Pflegearbeiten – insbesondere im Bereich des Denkmals – sowie andere Aufgaben des Naturschutzes, wie das Aufhängen und die Pflege von Nistkästen, zu übernehmen. Dabei arbeitet er auch mit der Grundschule Hundsmühlen und dem NABU erfolgreich zusammen.

Weiterhin entsorgte die “Grüne Gruppe” altes Astholz im Bereich des Postweges/Brücke am Querkanal, das als Bruchholz z. T. in den Weg hineinragte. Das Holz wurde nach ökologischen Kriterien in das angrenzende Gehölz eingelagert.

Die „Grüne Gruppe“ kann aber nicht nur „Holz”, sondern auch „Bänke”. So pflegt sie alle im Ortsbereich stehenden Bankanlagen und stellt neue auf, wie jüngst am EDEKA-Parkplatz im Ort geschehen.

„Grüne Gruppe“ im Ort aktiv

Verbesserungen im „Naherholungsgebiet Hundsmühlen und Umzu“

Der Arbeitskreis Ökologie des Ortsvereins Hundsmühlen, auch „Grüne Gruppe“ genannt, war wieder fleißig. Am 20.08.2024 wurden in zwei Arbeitseinsätzen weitere Verbesserungen im „Naherholungsgebiet Hundsmühlen und Umzu“ vorgenommen.

Bank bei EDEKA wieder da

Die Bank auf der Wiese neben dem EDEKA-Parkplatz ist wieder da. Die vor vielen Jahren vom Ortsverein Hundsmühlen auf der Wiese neben dem EDEKA-Parkplatz aufgestellte und im Zusammenhang mit der Erweiterung des Parkplatzes entfernte Bank wurde restauriert und wieder errichtet. Jetzt haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich an zentraler Stelle auszuruhen und ihren Einkaufsweg bei Bedarf zu unterbrechen. Einiger Mitglieder der „Grüne Gruppen“ des Ortsvereins haben die Bank aufgestellt und gleich eine Sitzprobe genommen (siehe Foto). Sie sind sicher, dass gerade diese Bank von den Bürgerinnen und Bürgern gern genutzt wird. Zudem ist geplant, am Rande der Wiese/des Jugendzentrums zwei weitere Bänke zu installieren.

Der Wanderweg Nr. 1 in Hundsmühlen

Geboren wurde die Idee während der Corona-Zeit. Dort hatte sich gezeigt, dass „Hundsmühlen und Umzu“ als Wander- und Naherholungsgebiet sehr beliebt ist und gerne von Hundsmühlern – aber auch von Auswärtigen – für Spaziergänge und Wanderungen genutzt wird. Die Bekanntheit und die Attraktivität wuchs mit dem Neubau der Brücke über den Querkanal, zumal diese als Bindeglied zwischen den Wander- und Spazierwegen in Richtung Südmoslesfehn und Achternmeer von der Förderung über das LEADER-Programm ausdrücklich erfasst wurde.

Der Ortsverein Hundsmühlen hat es sich zur Aufgabe gemacht, ca. 10 Wanderwege in „Hundsmühlen und Umzu“ zu beschreiben, zu kartieren, zu digitalisieren und auf seiner Webseite zu veröffentlichen. Auch soll sie mit anderen Webseiten (z.B. Wander-Apps) verlinkt werden. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern sowie auswärtigen Wanderern und Spaziergängern das Wanderwegesystem vorzustellen, es zu beschreiben und diese über seine örtlichen Besonderheiten zu informieren.

Am 20.08.2024 wurde als Einstieg in das umfangreiche Projekt der „Wanderweg 1“ mit dem Aufstellen einer Infotafel an der Bankanlage an der „Brücke Querkanal“ eröffnet. Die Mitglieder der „Grünen Gruppe“ des Ortsvereins Hundsmühlen und Unterstützer weihten den Wanderweg bei einem kleinen Umtrunk ein (siehe nachstehende Fotos). Da die Beschilderung aller Wanderwege sehr kostenintensiv ist, sucht der Ortsverein noch Förderer (Spendeninformationen finden Sie hier).

Weihnachtsbeleuchtung erhellt Hundsmühlen

Die Grüne Gruppe des Ortsvereins Hundsmühlen hatte am 30.11.2023 wieder ihren besonderen Einsatz im Ort, um in Hundsmühlen die Weihnachtsbeleuchtung anzubringen. Insgesamt 42 Sterne, ausgestattet mit energiesparender LED-Technik wurden montiert, um Hundsmühlen in der Vorweihnachtszeit einen besonderen Lichterglanz zu bringen. Neben den Sternen in der Hunoldstraße wurden auch in einigen Nebenstraßen beleuchtete Sterne aufgehängt, die seit dem 1. Advent abendlich leuchten und dem Ort eine vorweihnachtliche Stimmung geben.

In diesem Sinne wünschen wir allen Bewohner*innen in Hundsmühlen eine schöne und besinnliche Adventszeit. 🎄✨🎅

Pflege der Rad- und Fußwege in Hundsmühlen und umzu

Der Ortsverein Hundsmühlen arbeitet ständig daran, die Umgebung Hundsmühlens als ganzheitliches Naherholungsgebiet für die Hundsmühler Bürger weiter zu entwickeln. Insbesondere die „Corona-Erfahrungen“ haben aufgezeigt, wie wichtig es für die Lebensgestaltung der Bürger ist, ein Wohnumfeld zu haben, das landschaftlich attraktiv ist und zu Spaziergängen, Radtouren und sportlichen Aktivitäten einlädt.

Wie bereits in der Vergangenheit an dieser Stelle berichtet, stellte der Ortsverein u. a. 39 Bankanlagen in Hundsmühlen und umzu auf, pflegt diese, betreut das Ehrenmal und das Umfeld im Vogelbusch, erstellte eine Schutzhütte und strebt in Gesprächen mit den Behörden an, dass die Wege auf den Deichen einschließlich der Zuwegungen für alle Bürger gut nutzbar sind. So versucht er auch mit den naturgemäß begrenzten personellen und technischen Kräften der eigens dafür eingerichteten „Grünen Gruppe“ die Wege bei Sturmschäden von umgestürzten Bäumen und Ästen zu befreien, damit die Bürger jederzeit gefahrlos ihre Freizeitaktivitäten ausüben können (siehe hier). Dabei stimmt er sich mit der Gemeinde ab.

Dass nicht sämtliche Wünsche aller Bürger gleichermaßen erfüllt werden können, erklärt sich von selber. Das Ziel ist, dieser Idealkonstellation möglichst nahe zu kommen.

Beispielhaft für unterschiedliche Interessenlagen steht die Unterhaltung, die Sanierung und die Beschilderung als Radfahrwege der Huntedeiche. Dazu hat der Ortsverein Gespräche mit der Gemeinde, dem Landkreis Oldenburg, der Hunte-Wasseracht, der Naturschutzstiftung „Wildeshauser Geest“ und dem zuständigen Landesamt geführt. Erschwerend wirkt, dass z. B. Spaziergänger mit und ohne Hund, junge Familien mit Kleinkindern, bewegungseingeschränkte und „fitte“ Bürger, Sportler und Fahrradfahrer bezüglich des Ausbauzustandes der Deiche ganz unterschiedliche, z. T. konträr einander gegenüberstehende Anforderungen haben.

Angedacht ist, das Rad- und Fußwegesystem auch innergemeindlich auszubauen und zu versuchen, im Rahmen der ländlichen Entwicklung den Ausbau fördern zu lassen. Der Ausbau kann – mittelfristig und – im zweiten Schritt auch unter Einbeziehung der Orte Tungeln und Südmoslesfehn – erfolgen. So kann erreicht werden, dass die beteiligten Behörden nicht selektiv denken, sondern über eine ganzheitliche Betrachtung vielleicht gemeinsam bessere Lösungen ermöglichen. Es ist z. B. nicht recht erklärbar, warum die Deiche für unterschiedliche Nutzungen in Richtung Oldenburg und Wardenburg ausgebaut worden sind, der „Hundsmühler innere Bereich“ trotz intensivster Nutzung jedoch ausgeschlossen wurde. Es ist ein „dickes Brett“, das vor uns liegt. Wir versuchen, es zu durchbohren und hoffen dabei auf den guten Willen und die Kompromissbereitschaft aller Beteiligten, auch der Bürger.

Problematisch ist, dass die die einzelnen Nutzergruppen mitunter ihre „Rechte“ unter völlig unterschiedlichen Perspektiven sehen und durchsetzen wollen. Eine Patentlösung gibt es nicht. Versuche des Ortsvereins, z. B. durch eine geänderte Beschilderung der Deichwege eine Trennung zwischen den örtlichen und den überörtlichen Radfahrern (oftmals Schnellfahrer) zu erreichen, hatten bislang keinen Erfolg.

Derzeit arbeitet der Ortsverein konkret daran, die Bepflanzung im Bereich des Nordkamps, des Querkanals und des Postweges möglichst naturnah und insektenfreundlich zu gestalten. Geplant ist, mit Unterstützung der Gemeinde die durch Baumbrüche entstanden Lücken zu ergänzen. Erste Gespräche dazu wurden bereits geführt. Angedacht ist, die Bürger z.B. im Rahmen einer Pflanzaktion mit einzubeziehen.

Wir sind bereit, warten jedoch ab, ob, wo und welche Ausgleichsmaßnahmen die untere Naturschutzbehörde des Landkreises im Zusammenhang mit dem inzwischen genehmigten Neubau der Brücke über das Natur- und Baudenkmal „Querkanal“ fordert.

Unabhängig davon sind die nächsten Arbeitseinsätze auf den 25.10. (Säuberung der Wege im Bereich des Nordkamps, des Querkanals und des Postweges, von totem Astholz) und 11.11.2023 (Sanierung des Ehrenmals) terminiert.

Für die Arbeitsgruppe
„Ortsentwicklung“

Winfried Koslowski

Arbeitseinsatz nach Sturmschäden – Arbeitsgruppe des Ortsvereins räumt auf

Von den Unwettern am 05.07.23 sowie am 09.07.2023 blieb auch Hundsmühlen nicht verschont. Nach heftigen Sturmböen hielten auch im Ort Hundsmühlen mehrere Bäume den Windstärken nicht statt und stürzten um. So auch unter anderem eine Eiche, die auf die Verlängerung des Nordkamps stürzte und den Weg damit unpassierbar machte.

Der Ortsverein Hundsmühlen stellt in enger Abstimmung mit der Gemeinde für solche Situationen eine eigene Arbeitsgruppe für die Beseitigung derartiger Sturmschäden bereit. Durch den schnellen ehrenamtlichen Einsatz wurde sichergestellt, dass die örtlichen Wege durch Anwohner und Spazierende schnell wieder genutzt und sicher begangen werden konnten. An dem Arbeitseinsatz waren insgesamt sechs Personen, ausgestattet mit Heimwerkergeräten, beteiligt, sodass die Baumkrone rasch zersägt und abtransportiert werden konnte. Der Baumstamm selbst wurde absprachegemäß von der Gemeinde entsorgt. Der Ortsverein strebt an, in gleicher Weise die am Querkanal gefallene Eiche wegzuräumen. Der dortige Weg muss dringend wieder passierbar gemacht werden.

Arbeitseinsatz der “Grünen Gruppe”

In den letzten Tagen waren die Mitglieder der “Grünen Gruppe” des Ortsvereins wieder einmal sehr fleißig. Auf dem Programm stand die Sanierung einiger der insgesamt 41 zu pflegenden Bankanlagen in Hundsmühlen und umzu. Außerdem wurden Streublumenflächen angelegt, damit unser Ort bald wieder bunt aufblühen kann.