Planfeststellungsverfahren K 124/Hunoldstraße zum Ausbau der Hunoldstraße

Unterrichtung der Bürger durch den Ortsverein Hundsmühlen ein voller Erfolg

Sehr positiv wurde von den Bürgern aufgenommen, dass der Ortsverein Hundsmühlen die im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens u. a. in der Gemeinde Wardenbureg bis zum 26.6.2018 ausgelegten Pläne danach noch an drei Tagen in Hundsmühlen zur Einsichtnahme bereitstellte.

Der Ortsverein hatte die kaum lesbaren Planunterlagen auf ein lesbares Format hochkopiert und am 9., 11. und 12.7.2018 in z. Z.t. leer stehenden und anmietbaren Geschäftsräumen in Hundsmühlen ausgelegt, so dass interessierte Bürger sich in Ruhe und mit fachlicher Begleitung der Mitglieder der Arbeitsgruppe „Ortsentwicklung“ im Ortsverein, Klaus Buntzel und Winfried Koslowski, über Details des geplanten Ausbaus der Hunoldstraße informieren konnten.

Dass dieses Thema den Hundsmühlern unter den Nägeln brennt, zeigt die sehr hohe Zahl von Besuchern. Dass diese zeitweise Schlange standen und ein wenig Zeit mitbringen mussten, bevor sie die Planunterlagen einsehen und ihre Fragen stellen konnten, verringerte nicht das Interesse. Hier bot sich ihnen die Gelegenheit, auch untereinander zu kommunizieren und ihre jeweiligen Ansichten auszutauschen.

Das Stimmungsbild, wie es von den Vertretern des Ortsvereins wahrgenommen wurde, zeigte sehr deutlich auf, dass die Bürger nahezu einhellig erhebliche Bedenken gegen die Ausbaupläne des Landkreises und der Gemeinde äußerten. Es waren Stimmen zu hören, die dafür plädierten, die Hunoldstraße in den jetzigen Maßen zu belassen, jedoch die Rad- und Gehwege sowie die Straße so zu reparieren, dass eine gefahrlose Nutzung für alle Verkehrsteilnehmer möglich ist. Immer wieder wurde erklärt, dass der derzeitige bauliche Zustand insbesondere der kombinierten Rad- und Fusswege wegen der Stolpergefahren „eine Zumutung“ seien.

Die jetzige Straßenbreite von 7,50 m lasse Überholungsverkehr von PKW zu, sichere somit einen fließenden Verkehr ohne wesentliche Rückstaus und reduziere die Abgaswerte deswegen auf ein – gefühlt – vertretbares Maß.
Auch die Geschäftsleute mit Ladengeschäften entlang der Hunoldstraße äußerten sich in der gleichen Weise. Landwirte und Unternehmen, die mit Fahrzeugen von 3,00m-Breite und mehr die Hunoldstraße benutzen müssen, plädierten ebenfalls für eine Fahrbahnbreite von 7,50m

Schwerpunkte der Kritik am Ausbau waren die lange Bauzeit von 2 Jahren mit Vollsperrung für den überregionalen Verkehr, die dadurch für die Bürger und insbesondere für die Geschäftswelt entstehenden deutlichen Nachteile, die Befürchtung eines nach dem ansprechenden Ausbau weiter steigenden Verkehrsaufkommens – insbesondere wegen des im Erläuterungsbericht besonders angesprochenen Schwerlastverkehrs -, die mit 6,50 m zu geringe Fahrbahnbreite, die sich wegen fehlender Überholmöglichkeiten dadurch bildenden Rückstaus mit der Folge steigender Abgaswerte, der fehlende Kreisverkehr an der Kreuzung Diedrich-Dannemann-Str., die fehlende Berücksichtigung der Veränderungen durch den Bevölkerungszuwachs, fehlende – auch und gerade für bewegungseingeschränkte – sichere Querungshilfen im Zentrum Hundsmühlens, die fehlende Berücksichtigung der zu ändernden Zufahrten zumVerbrauchermarkt nach dessen Ausbau, zu hohe Bordsteine und die Verlegung einzelner Bushaltestellen.

Der Ortsverein ist erfreut, dass sein Angebot an die Bürger eine so hohe Akzeptanz gefunden hat und stark angenommen worden ist. Unterschiedliche Auffassungen der Bürger zu der Tatsache und den technischen Inhalten der Ausbauplanung wurden während der Auslegungszeit erfreulich objektiv diskutiert. Insgesamt wurde die Aktion von den Bürgern ausdrücklich begrüßt. Ein Erfolg für alle und beispielhaft für die öffentlichen Planungsträger, die sich zum Unwillen der Bürger insoweit zu sehr zurückgehalten haben und ihrer Aufklärungsverpflichtung nicht ausreichend nachgekommen sind.

Auch der Ortsverein hat sich – zunächst wie die meisten Einwendungsführer – ausschließlich zur Fristwahrung zum Ausbau geäußert. Nachfolgend die schriftlichen Einwendungen an den Landkreis.

Einwendungen des Ortsvereins gegen den Ausbau der Hunoldstraße

Landkreis Oldenburg
Kreisstraßenverwaltung
Delmenhorster Str. 6

27793 Wildeshausen

Einwendungen gegen den Ausbau der K 124 – Hunoldstraße in Hundsmühlen – auf der Basis der ausgelegten Planunterlagen

Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst erhebt der Ortsverein Hundsmühlen hiermit zur Fristwahrung Einwendung gegen die Inhalte und den Umfang des geplanten Ausbaus der K 124 – Hunoldstraße – in Hundsmühlen. Die mit dem geplanten Ausbau verbundenen Folgen durch Lärmbelästigungen und der Verschmutzung des Umfeldes der Hunoldstraße sind so erheblich, dass unmittelbare Auswirkungen auf die Bürger als ständige Nutzer der Straße, als Anwohner und als Bewohner des Umfeldes der Straße zu befürchten sind.

Entgegen den in den Erläuterungen dargelegten positiven Zielsetzungen ist die Verkehrssicherheit wegen des technisches Ausbaus (steigendes Verkehrsaufkommen ausdrücklich durch Schwerlastverkehr, Probleme der Querung, Höhe der Bordsteine pp.) und wegen fehlender verkehrslenkender Maßnahmen nicht gegeben. Zudem sind wesentliche Aspekte wie z.B. die Berücksichtigung der Interessen von bewegungseingeschränkten Bürgern und Behinderten gar nicht dargelegt und abgewogen. Die bewusste Prioritätensetzung der Durchgangsfunktion Kreisstraße gegenüber der betonten Unterfunktion des örtlichen Verkehrs entspricht nicht den Bedürfnissen der Bevölkerung.

Durch die Summe der geplanten Maßnahmen wird insgesamt das Lebensumfeld, die Lebensqualität und die Gesundheit der Bürger nachhaltig wesentlich verschlechtert.

Wegen des komplexen Sachverhaltes und der Kürze der Einsichts- und Äußerungsfrist ist es uns noch nicht möglich, die negativen Auswirkungen zu konkretisieren. Zudem ist aus Zeitgründen eine Abstimmung mit den Bürgern nicht möglich. Die konkrete Begründung werden wir in Kürze nachreichen.

Mit freundlichen Grüßen

Ortsverein Hundsmühlen
Christine Bruns
1. Vorsitzende

Planung Hunoldstraße – Einwendungen noch möglich

Planfeststellungsverfahren K 124/Hunoldstraße: Der Ortsverein präzisiert die Daten für die Einsichtnahme in die Planunterlagen und die Erhebung von Einwendungen:

Der Ortsverein Hundsmühlenn weist darauf hin, dass die Planunterlagen zum Ausbau der Hunoldstraße nur bis zum 28.6.2018 in der Gemeinde Wardenburg ausliegen. Die Einwendungen können bis zum 10.07.2018 gegenüber der Gemeinde oder dem Landkreis Oldenburg erhoben werden.

Darüber hinaus bietet der Ortsverein den Hundsmühlern an, über den 28.6.2018 hinaus an insgesamt drei Tagen die Planunterlagen in der Bücherei Hundsmühlen (Matthäuskirche) einzusehen, um dann bis zum 10.07.2018 gegenüber der Gemeinde und dem Landkreis Einwendungen erheben zuu können. Die genauen Daten werden in Kürze auf der Webseite des Ortsvereins (Adresse: www.ort-hundsmuehlen.de), in der NWZ und im Schaukasten vor der LzO bekanntgegeben.

Info des Ortsvereins Hundsmühlen an die Bürger zur eingeleiteten Planfeststellungsverfahen K 124 (Hunoldstraße)

Info des Ortsvereins Hundsmühlen an die Bürger zur eingeleiteten Planfeststellungsverfahen K 124 (Hunoldstraße)

Der Ortsverein Hundsmühlen weist insbesondere die Bürger Hundsmühlens darauf hin, dass der Landkreis Oldenburg durch die Veröffentlichung im Amtsblatt des Landkeises Oldenburg das notwendige Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Hununoldstraße einschlielich der Rad- und Fußwege eingeleitet hat. Die Unterlagen liegen derzeit in der Gemeinde Wardenburg aus und können während der Geschäftszeiten der Gemeinde bis Mitte Juli 2018 dort eingesehen werden.

Durch einen Erläuterungsbericht sowie detaillierte Kartenunterlagen ist im Einzelnen dargestellt, mit welchen technischen Daten der Ausbau der Hunoldstraße durchgeführt werden soll.

Das Planfeststellungsverfahren ist ein förmliches Verfahren. Die betroffenen Bürger haben innerhalb der Auslegungsfrist die – letzte – rechtliche Möglichkeit, ihre Rechte geltend zu machen. Nach Ablauf der Auslegungsfrist besteht diese Möglichkeit nicht mehr.

Der Ortsverein rät dringend, dass die Bürger sich die umfangreichen Unterlagen durchsehen, sich evtl. beraten lassen und prüfen, ob ihre Rechte durch den geplanten Ausbau betroffen sein können. Der Ortsverein prüft derzeit, ob für nicht so mobile Bürger die Unterlagen auch während noch festzulegender Zeiten in Hundsmühlen eingesehen werden können.

Der Landkreis verfolgt mit dem Ausbau der Hunoldstaße ganz deutlich die Zielsetzung, die derzeitige Funktion der Straße, Zubringer der regionalen und überegionalen Verkehre zur Stadt Oldenburg zu sein, zu verfestigen. Er eröffnet mit dem Ausbau somit die Möglichkeit, dass die derzeitige Belastung der Hunoldstraße durch den PKW- und den Schwerelastverkehr zu Lasten aller Hundsmühler bei Bedarf auch noch ausgebaut wird. So heißt es in den Erläuterungen der Planfestellungsunterlagen, dass „die K 124/Hunoldstraße ist auf Grund der tatsächlichen Schwerlastverkehre zu schwach bemessen und der heutigen Verkehrsbeanspruchung, insbesondere dem Schwerlastverkehr, nicht mehr gewachsen.“ Die einmündenden Gemeindestraßen werden dem Verkehrsfluss der Hunoldstraße eindeutig untergeordnet,

Gegenüber dem jetzigen Ausbauzustand treten wesentliche Veränderungen ein. Die Straßenbreite zwischen den Borden reduziert sich zugunsten der beiderseitigen Rad- und Fußwege auf 6,50 Breite. Überholungsverkehr ist bei parkenden PKW nicht mehr möglich. Die Einmündungstrichter an der Diedrich-Dannemann-Straße und an der Achternmeerer Straße werden zurückgebaut. Die Kreuzung an der D.-D.-Str. enthält eine Teilsignalanlage. Obwohl sich sowohl das Verkehrs- als auch das Lärmaufkommen dort und auch entlang der Hunoldstraße wesentlich erhöht hat, wird die Notwendigkeit eines Kreisverkehrs gar nicht angesprochen. Eine Beruhigung des Verkehrs soll durch die Verlangsamung des Verkehrssflusses durch die bei parkenden Fahrzeugen entstehenden Rückstaus erreicht werden.

Auch sollen Bushaltestellen so verlegt werden, dass auch Auswirkungen auf die Grundstückseigentümer entstehen können.

Positiv anzumerken ist, dass die seit langem von den Einwohnern und vom Ortsverein geforderte Fußgängerampel an der Friedrich-Lübbers-Str. sowie der Straßenteiler am Hunteweg/Hundsmühler Straße gebaut werden.

Weiterführende Unterlagen:

Übersichtskarte

Lagepläne

Erläuterungsbericht

Wie geht es weiter mit der Sanierung der Hunoldstraße?

Mit der Sanierung hätte es längst losgehen sollen – aber passiert ist, so von der Bevölkerung wahrgenommen, nichts. Aber gut Ding will Weile haben.

Nach Auskunft der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Oldenburg wurde die Planung während der letzten Monate vorangetrieben. Der aktuelle Sachstand ist, dass nunmehr alle Planunterlagen zusammengefügt sind. Die Voraussetzungen für die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens sind erfüllt. Die Durchführung dieses formalen Rechtsverfahrens ist gesetzlich vorgeschrieben. Darin haben die Bürger die Gelegenheit, ihre Rechte geltend zu machen. Der Landkreis beabsichtigt, Ende Februar/Anfang/März d. J. das Rechtsverfahren zu eröffnen und die Unterlagen öffentlich auszulegen. Dieses ist bislang aber noch nicht geschehen (Stand 10.3.2018).

Die Bewohner können nach Beginn der Auslegung diese innerhalb einer Frist von 4 Wochen u. a. in der Gemeindeverwaltung Wardenburg die Planunterlagen einsehen und Bedenken und Einwendungen geltend machen, wenn sie sich betroffen fühlen. Nach Ablauf der Einwendungsfrist ist das Recht verwirkt, Einwendungen zu erheben. Die Bürger sollten also schon frühzeitig darüber nachdenken, ob und inwieweit ihre Rechte durch die Sanierungsmaßnahmen tangiert sind. Im Zweifel sollten sie sich anwalrlich beraten lassen.

Für die Arbeitsgruppe Ortsentwicklung

Winfried Koslowski

Fortschreibung der Planung einer Kindertagesstätte in Hundsmühlen

Fortschreibung der Planung einer Kindertagesstätte in Hundsmühlen

Die Stellungnahme der Arbeitsgruppe „Ortsentwicklung“ vom 12.1.2018 wurde in der Sitzung des „Ausschusses für Jugend und Soziales“ am 18.01.2018 behandelt, ohne dass allerdings eine detaillierte Diskussion stattfand. In der Sitzung stellte das Planungsbüro den aktuellen Stand der Ausführugsplanung vor. Der Ausführungsplan der Gemeinde und das Schreibern der Arbeitsgruppe sind auf dieser Webseite abgedruckt.

In der Diskussion wurde deutlich, dass ein pädagogisches Konzept der Raumplanung nicht zugrunde liegt. Allerdings sitzen die zukünftige Leiterin des Kindergarten sowie der Betreiber (Ev. Kirchengemeinde Wardenburg) mit am Tisch. Laut zuständigem Planer gibt es noch graue Bereiche, manche Räume sind noch nicht definiert. Das Planungsbüro wies mehrfach darauf hin, dass es sich um eine Mindestplanung handelt, welche die gesetzlichen Vorgaben erfüllt. Das sei konkrete Vorgabe der Verwaltung gewesen. Das gilt sowohl für die geringe Grundstücksgröße als auch die vorgelegte Ausführungsplanung. Bauliche Veränderungen, insbesondere Ausweitungen des Raumbedarfs seien nur im Rahmen des jetzt geplanten Raumumfanges möglich. Zusätzlicher Raumbedarf, der z.B. wegen geänderter Vorgaben oder Zielsetzungen notwendig sei, könne hier nicht realisiert werden.

Während die Verwaltung die Bedenken der Arbeitsgruppe negierte, bestätigten RatsherrInnen die beschriebene Problematik. Allerdings bestünde ein großer Zeitdruck, der keine Änderung der Planung zulasse. Auch ein anderer Standort wurde aus den gleichen Gründen abgelehnt.

Der Ausschuss verwies die Vorlage der Verwaltung und die Stellungnahme an den Verwaltungsausschuss. Dieser sollte am 31.1.2018 wegen der besonderen Eilbedürftigkeit u. a. mit diesem Tagesordnungspunkt tagen.

Dass die Arbeitsgruppe in der Stellungnahme vom 12.1.2018 ihre Mitarbeit angeboten hatte, ging sie einen ungewöhnlichen Weg und erstellte trotz der Enge des Grundstücks für diesen Standort eine eigene Alternativplanung. Diese sollte ausrücklich nicht polarisieren, sondern in den Abwägungs- und Entscheidungsprozess der Verwaltung und des Verwaltungsausschusses mit eingebunden werden. Zudem empfahl die Arbeitsgruppe, beide Entwürfe von einem objektiven Planer des ohnehin beauftragten Planungsbüros einzuholen und sich insoweit „schlauer zu machen“.

Die wesentliche Abweichung gegenüber dem Entwurf der Gemeinde besteht darin, dass statt der eingeschossigen eine zweigeschossige Bauweise vorgesehen ist. Dadurch wurde deutlich mehr Platz auf dem Grundstück geschaffen. So wurde es möglich, den ursprünglich neben dem Fahrradweg direkt an der Diedrich-Dannemann-Straße geplanten Eingangsbereich in die Nebenstraße (z. Zt. noch Baustraße) zu verlegen. Auch können dadurch im unmittelbaren Bereich der KiTa mehr Parkplätze angeboten werden.

Dieser Planentwurf entschärft die von der Arbeitsgruppe erhobenen Bedenken so wesentlich, dass die Planung trotz der Enge des Grundstücks vertretbar erscheint. Als weiterer Vorteil erwies es sich, dass sie bei Anwendung gleicher Grundsätze der Kostenschätzung zu einer Einsparung von 172.000,00 € führen kann.

Da die grundsätzlcihen Planungsansätze gegenüber der Planung der Gemeinde (Raumbedarf usw.) nicht bedingt verändert worden sind und das bisherige Planungsbüro weiter planen könnte, kommt es nur zu unwesentlichen zeitlichen Verzögerungen. Diese sind im Verhältnis zu der noch vor uns liegenden Planungs- und Bauzeit maginal.

Der Tagesordnungspunkt wurde nicht auf die Tagesordnungen der letzten Sitzungen des Verwaltungsausschusses (die Sitzung vom 31.1.2018 fiel aus) gesetzt. Die Arbeitsgruppe hofft, dass die „Entscheider“ sich schlau machen und sich dann für seinen Alternativentwurf entscheiden.

Der Ortsverein und die Arbeitsgruppe bedauern, dass dieser Entscheidungsprozess nicht mehr im öffentlich tagenden Fachausschuss stattfindet, sondern in dem nicht öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss. So ist es nicht möglich, dass interessierte Eltern öffentlich ihre Meinung einbringen können. Bedauerlich – Bürgernähe und Beachtung des Bürgerwillens sehen anders aus.

Die Entwurfsplanung, das Begleitschreiben vom 24.01.2018 und die Kostenschätzung sind im Folgenden ebenfalls veröffentlicht.

Konzept, KIGA Hundsmühlen, OV Hundsmühlen[3215]-1

Bedenken, OV-Hundsmühlen, Neubau KIGA[3214]

Für die Arbeitsgruppe „Ortsentwicklung“

im Ortsverein Hundsmühlen

Winfried Koslowski

Neubau der KiTa in Hundsmühlen

Nachfolgend ein paar Infos, zum aktuellen Stand des Neubaus einer KiTa in Hundsmühlen:

Der Verwaltungsausschuss hat den Neubau der Kita beschlossen (Quelle: Ratsinformationssystem der Gemeinde Wardenburg) :
BESCHLUSSVORLAGE_VL-146-2017

So sieht der derzeitige Plan aus (Quelle: Ratsinformationssystem der Gemeinde Wardenburg)
Anlage_1_-_Plan_Kita_Hundsmuehlen_zur_VL-146-2017

Die Stellungnahme des Arbeitskreises Ortsentwicklung unter Leitung von Winfried Koslowski:
Stellungnahmen_AK-Ortsentwicklung_Kita_Hundsmühlen

 

 

 

 

Der Ortsverein räumt den „Bauernweg“ (verlängerter Nordkamp) – auf und eröffnete eine 3. „Baustelle“

Wir erinnern uns: das Sturmtief „HERWART“ hatte Ende Oktober gewaltig zugeschlagen und kräftig an den Baumbeständen gerupft. So stark, dass u. a. die Gemeinden oder auch private Eigentümer nicht nachkamen, die Sturmschäden zeitgerecht zu beheben.

Der Ortsverein versuchte mit eigenem „Manpower“ und Hilfsmitteln, seinen Beitrag bei der Beseitigung die Schäden des gewaltigen Sturm in Hundsmühlen wenigstens teilweise zu beseitigen.

Als 1. Maßnahme entsorgte er den Zufahrtsbereich zum Edeka-Markt von herabgefallenen Ästen und Blattwerk, nachdem der Eigentümer keine Anzeichen machte, die Schäden seinerseits zu beseitigen. Das nach Wochen des Stillstands verwelkte Blatt- und Astwerk bildete gerade im Ortskern einen Schandfleck. Wir konnten den Zustand nicht mehr mit ansehen, weil insbesondere dieser Bereich von ihm und dort – schwerpunktmäßig von Hugo Knothe gehegt und geplegt wird. Deshalb räumten wir das private Grundstück mit Zustimmung des Eigentümers auf.

Auch der Waldbestand rund um das Ehrenmal der Hundsmühler an der Hundsmühler Landstraße wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Es fiel alter Baumbestand, die Grünanlagen im unmittelbaren Bereich des Denkmals wurde zum Teil schwer beschädigt. Nachdem das Stammholz und Astholz von Dritten „entsorgt“ worden ist, verschandelten die liegen gebliebenen Zweige und das Blattwerk das Ehrenmal.

Als 2. Projekt beseitigte der Ortsverin die verbliebenen Schäden, damit rechtzeitig zur Gedenkfeier zum Volkstrauertag das Ehrenmal den Bürgern in einem vorzeigbaren Zustand präsentiert werden konnte. Er entsorgte in einem längeren und personell aufwendigen Arbeitseinsatz die verbliebenen Zweige und Blätter. Als nächster Schritt sollen die zerstörten Pflanzen, die zum Teil schon herausgenommen worden sind, durch Neuanpflanzungen auf Kosten des Ortsvereins ersetzt werden.

Als 3. „Baustelle“ beseitigt der Ortsverein derzeit die Baumschäden im verlängerten Nordkamp (Bauernweg) bis zu den Sporthallen. Die Maßnahme wurde mit der Gemeinde abgesprochen, weil es dieser bis heute aus personellen Gründen nicht möglich war, alle Schäden in der Gemeinde zu beheben. Die Gemeinde erteilte die Zustimmung, weil der Ortsverein selbst feststellte, dass bereits gesägtes Fallholz mehrfach in den Weg gerollt war und eine ständige Gefahr darstellte. Auch wurde er darauf von Einwohnern angesprochen. Nachdem auch Unfallsituationen entstanden waren, handelte der Ortsverein und traf die erwähnte Absprache. Derzeit werden die Gefahrenquellen beseitigt, das Ast- und Blattwerk entsorgt sowie die Seitenstreifen aufgeräumt. Der Ortsverein hofft, noch bis Weihnachten die Maßnahme beenden zu können.

Damit der eine oder andere Bürger nicht auf den Gedanken kommt, dass der Ortsverein sich ein neues Betätigungsfeld sucht und noch Aufträge entgegennimmt – mitnichten: die Maßnahmen werden vom Ortsverein und auf Kosten des Ortsvereins – manchmal mit der Verwertung des Holzes gegengerechnet – umgesetzt und dienen ausschließlich der Verschönerung des Ortes und der Sicherheit der Bürger. Helfer, die sich vom Beginn bis zum Ende einer jeweiligen Maßnahme mit einbringen wollen, sind gerne gesehen.

Es freut sich auf Ihre Mithilfe

Winfried Koslowski
Arbeitsgruppe „Ortsentwicklung und Ökologie“

Warum unterquert die Lethe in Hundsmühlen die Hunte? Kurzüberblick insbesondere für Neubürger

Warum unterquert die Lethe in Hundsmühlen die Hunte?
Kurzüberblick insbesondere für Neubürger

In Hundsmühlen gibt es eine Besonderheit, die ihresgleichen sucht. Zwei Flüsse als natürliche Gewässer unterqueren sich, sie fliessen nicht ineinander und verzweigen sich wieder, nein: sie unterqueren sich und bleiben eigenständige Gewässer.

Aufmerksame Radler oder Spaziergänger haben, wenn sie auf dem Huntedeich in Richtung Tungeln unterwegs waren, sicher bemerkt, dass im Bereich des Endes der Bebauung in Hundsmühlen die Hunte durch einen großen zweiröhrigen Durchlass (Düker) unterquert wird. Diese Art der Unterquerung stellt nahezu ein Novum dar. Sie steht in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Bau des Küstenkanals und der Errichtung des Stromkraftwerks am Ende des Achterdieks in Richtung Oldenburg.

Es gibt sehr viele äußerst interessante Details, deren Darstellung den Leser an dieser Stelle überfrachten würden. Sie sind zum Teil nachzulesen in der Chronik von Hundsmühlen. Interssiertre Käufer können sie noch jetzt in der Wittemoor-Apotheke in Hundsmühlen einsehen und kaufen.

Zur Fragestrellung:
Die Lethe entspringt in Halen (Gemeinde Emstek), fließt in Richtung Oldenburg und mündet in den Osternburger Kanal. Sie hat eine Gesamtlänge von 36,5 km. Die Lethe dient der Entwässerung der auf der Gesamtlänge im Flussbereich liegenden überwiegend landwirtschaftlichen Flächen und somit dem Binnenhochwasserschutz. Erst letztes Jahr wurde das Überschwemmungsgebiet „Lethe“ im Berich Hundsmühlen durch eine Verordnung neu festgesetzt.

Die Hunte entspringt im Wiehengebirge nördlich von Melle und hat eine Länge von ca. 110 km. Sie führt über Oldenburg und mündet am Huntesperrwerk in die Weser. Auch sie hatte und hat ebenfalls überwiegend die Aufgabe, das Einzugsgebiet vom Binnenhochwasser zu entsorgen.

Aus der beigefügten Vogteikarte aus dem Jahre 1790 ist erkennbar, dass die jeweiligen Wasserläufe im Bereich Tungeln und Hundsmühlen einen ganz anderen Verlauf hatten als derzeit. Damals verlief die Lethe in einem tiefer gelegenen Flussbett ungefähr im Bereich des jetzigen Huntebetts nahe und parallel zu Hundsmühlen in Richtung Oldenburg. Die Hunte floss seinerzeit oberhalb Tungels in Richtung Oldenburg im Bereich des jetzigen Osternburger Kanals, dann durch die Marsch wieder in Richtung Hundsmühlen und von dort in die heute noch bekannte aber stillgelegte „Mühlenhunte“.

Durch den Bau des Küstenkanals (Inbetriebnahme im Jahr 1935) mußte das ursprünglich tiefer liegende Huntebett in Hundsmühlen höhergelegt werden, um den Wasserschutz zu sichern. Dazu wurde dieses ungefähr dem Verlauf des urspünglichen Lethebetts angepasst und ab Tungeln der Höhe des Küstenkanals angeglichen. Der Hochwasserschutz durch die Lethe wurde dadurch sichergestellt, dass (wie oben beschrieben) die Hunte unterdükelt wurde und danach „kanalisiert“ in das ehemals dort fließende Huntebett (danach Osternburger Kanal) eingeleitet wurde.

Der Küstenkanal hat neben der Funktion einer sehr verkehrsreichen Wasserstraße auch die Aufgabe, die Hochwasserspitzen aus den Einzugsgebieten Hunte, Sagter Ems, Leda/Jümme Soeste und Vehne aufzufangen. Das Huntehochwasser wird entsprechend dem Wasserbedarf im Küstenkanals in Hundsmühlen über das Sperrwerk Am Achterdiek, kurz vor dem Stromkraftwerk geregelt. Das Stromkraftwerk wurde im Jahr 1927 in Betrieb genommen. Es staute die Hunte auf das zur Wasserversorgung des Küstenknals notwendige Niveau. Gleichzeitig wurde das durch die Hochlegung der Hunte entstandene Sturzgefälle zur Erzeugung von Strom durch Wasserkraft ausgenutzt.

Winfried Koslowski
Leiter der
„Arbeitsgruppe Ortsentwicklung“

Hundsmühlen soll eine Kinderkrippe erhalten

Nachdem sich der Ausschuss für Jugend und Soziales der Gemeinde Wardenburg am 26.4.2017 erstmalig mit dem Bau einer Kinderkrippe beschäftigt und und einem entsprechenden Beschlussvorschlag der Verwaltung zugestimmt hatte, ging es sehr schnell. Der Rat beauftragte die Gemeindeverwaltung in seiner Sitzung vom 1.6.2017, die Planungen für den Bau einer Kindertagesstätte im Ortsteil Hundsmühlen vorzunehmen.

In der gleichen Sitzung beschloss der Rat, mit der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde einen Trägervertrag für die gemeindlich zu bauende Kindertagesstätte abzuschließen. Ein weiterer örtlicher Betreiber einer Kinderkrippe, der auch die Kindertagesstätte betreiben wollte, hatte das Nachsehen, weil die Anforderungern der Gemeinde nicht erfüllt werden konnten.

Vorübergehend bis zur Inbetriebnahme der Kindertagesstätte wird in den Räumen der Matthäuskirche eine Krippengruppe mit bis zu 15 Plätzen aufgebaut. Das beim Landesjugendamt durchgeführente Genehmigungsverfahren ergab „grünes Licht“.

Diese Gruppe sollte ursprünglich in dem „Haus der Familie“ untergebracht werden, das in Hundsmühlen geplant war. Das Projekt ist in der angedachten Form erst einmal vom Tisch, weil zwei interessierte Betreiber nach ca. zweijähriger Planung abgesprungen sind.

Die Kindertagesstätte soll an der Diedrich-Dannemann-Str. im Gebiet des Bebauungsplans Nr. 85 (Maisfeld) und dort gegenüber der ersten Einmündung des Wolfsweges im Anschluss an die bereits fortgeschrittene Bebauung errichtet werden (siehe nachstehender Lageplan). Diese Fläche war für Aufgaben des Gemeinbedarfs im B-Plan festgesetzt worden. Bauchschmerzen verursacht dieser Standort wegen des starken Verkehrsaufkommens (die Diedrich-Dannemann-Str. ist die deutlich verkehrsreichste Gemeindestraße), der Intensität des LKW-Verkehrs (bereits jetzt gibt es massive Beschwerden wegen der Lautstärke), der Lage der Zufahrten zwischen der Ampel und der Bushaltestelle sowie der direkten Grundstückszufahrt in den starken Verkehr.

Der Ortsverein begrüßt die Errichtung einer Kindertagesstätte in Hundsmühlen. Sie entspricht der Entwicklung der Bevölkerung gerade in den Jahren ab der Geburt der Kinder. Hundsmühlen ist der Ort innerhalb der Gemeinde Wardenburg, der insbesondere in den jungen Altersgruppen sehr deutliche Anstiege hat. Deswegen wird auch die vorübergehende Einrichtung der Gruppe in den Räumen der Matthäuskirche ausdrücklich begrüßt. Der rapide Anstieg der Zahl der Kinder aller Altersgruppenm erfordert sofortiges Handeln. Misslich ist allerdings, dass die mehrjährige Fixierung der Gemeinde auf die Unterbringung einer Gruppe in dem „Haus der Familie“ zu erheblichen Verzögerungen für den Bau der Kindertagesstättze geführt hat. Der Bedarf der Anpassung der Infrastruktur für Aufgaben des Gemeinbedarfs (Kindertagesstätte, konzeptionelle Abstimmung mit allen Einrichtungen der Kinder – und Jugendpflege, Erweiterung der Schule und Einrichtungen für Senioren) war frühzeitig erkennbar und war vom Ortsverein seit Beginn der Planungen für die Baugebiete immer wieder angemahnt worden. Zusätzlicher Bedarf ist durch die Umstrukturierung der Bebauung in den „alten Wohnbaugebieten“ in Neubaugebieten dem mit verbundenen Zuzug von jungen Familien.

Zwei Entwürfe der zwischenzeitlich seitens der Gemeinde in Auftrag gegebenen Planung wurden am 28.9.2017 in einer gemeinsamen Sitzung dem Ausschuss für „Jugend und Soziales“ und dem „Hoch- und Tiefbauausschuss“ von den Architektenbüros vorgestellt.

Jeder Entwurf hatte Vor-, aber auch Nachteile. Fraktionsübergreifende Bedenken zu den konkreten Inhalten der Planungen und zur Vergabe des Auftrages zugunsten eines der beiden Entwürfe konnten trotz intensiver Diskussion nicht ausgeräumt werden, so dass sich die Mitglieder der beiden Ausschüsse im Ergebnis nicht auf ein einheitliches Votum verständigen konnten. Wesentliche Bedenken wurden u. a. zur den geplanten Zu- und Abfahrten, zu der Parkplatzsituation auf dem Grundstück sowie zu den bereits jetzt beengten Verhältnissen auf dem Grundstück geäußert. Eine Erweiterung der KiTa ist bei einem Bedarf von mehr als 4 Gruppen in ebenerdiger Bebauung nicht möglich.

Der einheitlich gefasste Beschlussvorschlag beschränkte sich darauf, dass die KiTa für die Unterbringung von 4 Gruppen ohne einen Mehrgenerationsraum ausgelegt wird und dass in den Räumen flexibel sowohl Krippen-, Kindergartenregel-, Integrations- als auch Hortgruppen betreut werden sollen. Das Investitionsvolumen für die Kindertagesstätte soll ohne die Kosten und Aufwendungen für die zwischenzeitliche Unterbringung in der Matthäuskirche bei ca. 3,2 Mio € liegen. Da die Gemeindeverwaltung trotz der erhobenenn Bedenken der Ausschussmitglieder einen erheblichen Zeitdruck sieht, wird der Verwaltungsausschuss anstelle der Fachausschüsse die Entscheidung über die Vergabe an eines der beiden Architekturbüros entscheiden.

Die Arbeitsgruppe „Ortsentwicklung“ des Ortsvereins Hundsmühlen wird den Fortgang der Planungen begleiten und die Bürger an dieser Stelle informieren. Der Ortsverein sucht das Gespräch mit der Gemeinde, um sich – insbesondere auch im Interesse für unsere junge Bevölkerung – über das dieser Planung zugrundeliegende Konzept für Angebote der Gemeinde im Bereich der Kinder- und Jugendpflege zu informieren.

Winfried Koslowski
Leiter de Arbeitsgruppe „Ortsentwicklung“

Hier die Links zu den Planungen von MRO und Droste, Droste & Urban, entnommen aus dem Ratsinformationsdienst der Gemeinde Wardenburg:

Anlage_1_-_Planung_MRO_zur_VL-108-2017

Anlage_5_-_Grundriss_EG_VP-200_zur_VL-108-2017

AK Ortsentwicklung:

Berichte der Arbeitsgruppe „Ortsentwicklung“  unter Leitung von W. Koslowski

Entwicklung der Bevölkerung in den einzelnen Ortsteilen der Gemeinde Wardenburg

W. Koslowski legte eine Tabelle zur Bevölkerungsentwicklung der Ortsteile der Gemeinde Wardenburg in den Zeitabständen 2001, 2005, 2011, 2014, geordnet nach 7 Altersgruppen bis zum Ende März 2017 vor.

Tabelle: Bevölkerungsentwicklung bis 2017

Die Tabelle wurde erstellt, um der Arbeitsgruppe und dem Ortsverein gesichertes und aktuelles Zahlenmaterial an die Hand zu geben, das Bewertungen zur Entwicklung Hundsmühlens und Aussagen zum Bedarf von Einrichtungen der Infrastruktur (Schule, Kindergarten, Kindertagestätten- , Krippen und Hort, sowie für Senioren) möglich macht.

Unterschutzstellung der Allee „Achternmeerer Str.“ als „geschützter Landschaftsteil“ gem. § 28 Naturschutzgesetz

W. Koslowski informierte über die Sach- und Rechtslage sowie die Stellungnahmen der Anlieger und des Ortsvereins. Die Stellungnahmen stimmen inhaltlich weitgehend überein und streben an, dass das Unterschutzstellungsverfahren nicht fortgesetzt wird, weil die geplanten Satzungsregelungen nicht umsetzbar sind oder zu massiven und nicht vertretbaren Einschnitten für die Landwirtschaft führen. Der OV hat seinen ursprünglichen Vorschlag, auch die Allee „Am Grevenholt“ unter Naturschutz zu stellen, zurückgenommen, weil diese schon unter Landschaftsschutz steht und eine Erhöhung des Schutzcharakters den Osterfeuerplatz gefährden könnte. Stattdessen schlägt der OV vor, dass die Gemeinde als Eigentümerin der Allee die von ihr durch die geplante Satzung angestrebten Schutzzwecke gemeinsam mit den Anwohnern und landwirtschaftlichen Betrieben erörtern sollte.

Sitzung des Jugend- und Sozialausschusses vom 26.4.2017

Die Sitzungsvorlagen enthielten einige für Hundsmühlen bedeutsame Tagesordnungspunkte:

– Errichtung einer Kindertagesstätte in Hundsmühlen durch die Gemeinde Wardenburg
Die Gemeinde plant die Errichtung einer kommunalen Kindertagesstätte in Hundsmühlen. Standort: Nähe Bushaltestelle D.-D.-Str./Wolfsweg im Neubaugebiet. Die Einrichtung soll bis zu 4 Gruppen aufnehmen.

⁃ Geplante Errichtung eines „Hauses der Generationen“
Die Gemeinde informierte, dass sie den Plan, den Bau des „Hauses der Generationen“ durch einen Investor aufgegeben hat. Grund hierfür ist, dass zunächst interessierte Investoren abgesprungen sind und ein weiterer nicht gefunden wurde. Die bisher angedachte Unterbringung einer Krippengruppe im Haus der Generationen wird aufgrund des erheblichen Handlungsbedarfes umgewandelt umgesetzt. Die Krippengruppe soll vorübergehend in der Trägerschaft der ev. Kirche in den Räumen der Matthäuskirche untergebracht werden.

geplante Ausbaumaßnahmen Der Gemeinde

Die Gemeinde plant den Ausbau des
⁃ Waldenburger Weges,
⁃ des Taubenweges und
⁃ des Querkanals auf der Südmoslesfehner Seite (D.-D.-Str. bis zur Brücke Postweg).

Künftige Finanzierung der Straßenausbaumaßnahmen

Die Gemeinde plant, die Satzung zur Finanzierung von Straßenausbaumaßnahmen zu ändern. Grund sind Änderungen in der Rechtsprechung zur Veranlagung der Bürger (Veranlagung im Außenbereich, Bildung von Ausbauabschnitten, stärkere Differzierung bei der Ausnutzung der Straßen). Hundsmühler Bürger könnten auch betroffen sein (z.B. bei der Sanierung der Hunoldstr.). Der Satzungsentwurf wird jetzt in den Fachausschüssen behandelt.