Status Achternmeerer Straße

Gemeinde stellt die geplante Ausweisung des Baudenkmals „Achternmeerer Str.“ als „geschützer Landschaftsteil” zurück

Der Umweltausschuss der Gemeinde Wardenburg stellte in seiner Sitzung vom 26.02.2020 das am 01.03.2017 eingeleitete Unterschutzstellungsverfahren der Allee entlang der Achternmeerer Straße zurück und will nach Gesprächen mit den betroffenen Anliegern entscheiden, ob das Verfahren fortgesetzt oder aufgehoben wird. In den Gesprächen mit den Anliegern soll erreicht werden, dass anstelle der geplanten Unterschutzstellung freiwillige Vereinbarungen mit den Bewirtschaftern geschlossen werden. Der Straßenkörper selbst steht als Baudenkmal bereits unter Schutz und ist nicht Gegenstand dieses Verfahrens.

Sowohl die Anlieger der Achternmeerer Straße als auch der Ortsverein hatten sich seinerzeit gegen das Unterschutzstellungsverfahren gewandt, weil durch die geplanten Satzungsregelungen erhebliche negative Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Nutzbarkeit der angrenzenden Flächen zu befürchten waren und das Ziel des Verfahrens, nämlich den Schutz der Bäume zu sichern, ohne erhebliche Einschnitte in die landwirtschaftlichen Betrieben nicht erreichbar waren. Zudem könnten die Schutzziele durch die Gemeinde selbst als Eigentümer und Straßenbaulastträger ohne ausdrückliche Unterschutzstellung der Allee erreicht werden.

Auch sahen und sehen sowohl die Anlieger und der Ortsverein eine wesentliche Ursache für die Gefährdung der Bäume und Beeinträchtigung des Straßenkörpers durch das hohe Verkehrskommen und in der zu schnellen Fahrweise der Autofahrer.

Die Achternmeerer Straße ist nur für den Anliegerverkehr frei, wird jedoch regelmäßig als Durchgangsstrecke durch auswärtige Autofahrer genutzt. Ausweichverkehr bis in die Bermen hinein stehen an der Tagesordnung. Auch wird trotz der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km zu schnell gefahren. Die Straße ist eine bei den Fußgängern und Radfahrern sehr beliebte Stecke. Gefahrensituationen wegen zu schnellen Fahrens treten regelmäßig auf.

Der Ortsverein wiederholt an dieser Stelle die bereits – auch von den Anliegern – mehrfach gegenüber der Gemeinde vorgetragene Bitte nach deutlich stärkerer Überwachung sowohl des Durchgangsverkehrs als auch der gefahrenen Geschwindigkeiten. Allein deren Reduzierung stellt schon einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Straße und der Allee dar.

Für die Arbeitsgruppe „Ortsentwicklung“

Winfried Koslowski

Was passiert mit der Hunoldstraße?

Das zur Sanierung der Hunoldstraße vom Landkreis eingeleitete Planfeststellungsverfahren läuft zur Zeit behördenintern (Landkreis, Land Niedersachsen und Gemeinde) weiter. Nach Auskunft des Landkreises Oldenburg als Straßenbauträger wird jetzt geprüft, ob und inwieweit der bauliche Zustand und die eingebauten Rohrgrößen des vorhandenen Kanalsystems ausreichen, die künftigen Anforderungen zu erfüllen. Dazu wurde in den letzten Wochen seitens der Gemeinde eine Bestandsaufnahme vorgenommen, um zu erfassen und zu dokumentieren, ob und gffls. welche baulichen Maßnahmen am Kanalsystem (Sanierung durch das sog. Inlinerverfahren oder kompletter Neubau) durchgeführt werden müssen.

Die notwendigen Daten liegen nunmehr vor, so dass jetzt entschieden werden kann – und bald werden muss -, wie es weiter gehen soll. Diese Entscheidungen haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Art der Finanzierung der Baumaßnahmen (Inanspruchnahme von Fördermitteln bei Neubau oder Reparaturaufwendungen ohne Fördermittel).

Aus Sicht des Ortsvereins ist Eile geboten, weil der bauliche Zustand der kombinierten Rad- und Fußwege so schlecht ist, dass täglich Gefahrensituationen durch abgesacktes Pflaster, hoch stehende Gullydeckel, zu hohe Bordsteine und verkehrsbehindernde Mülleimer entstehen. Unabhängig von der Frage der Kanalsanierung drängt sich eine Sanierung der Rad- und Fußwege in der gesamten Breite zur Verfügung stehenden Flächen auf, um die Gefahrenmomente zu beseitigen.

Für die Arbeitsgruppe

„Ortsentwicklung“ im Ortsvereins

Winfried Koslowski

Eröffnung der Kindertagesstätte Hundsmühlen

 

Jetzt ist es soweit – nach dem derzeitigen Planungsstand und Baufortschritt geht die Gemeinde Wardenburg davon aus, dass Mitte April die Kindertagesstätte in Hundsmühlen in Betrieb genommen wird. Träger der Einrichtung ist die evangelische Kirche Wardenburg. Die offizielle Einweihung wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Gleichzeitig mit der Inbetriebnahme werden die extern untergebrachten Gruppen in der neuen KiTa untergebracht. Nach Auskunft der Gemeinde Wardenburg und der Kirchengemeinde in Hundsmühlen sind alle Plätze in den vier Gruppen in Hundsmühlen besetzt. Nach Auskunft der Gemeinde Wardenburg werden etwaige „Überhänge“ in anderen Kindertagesstätten Plätze angeboten.

Der Ortsverein ist erfreut, dass die Einrichtung nunmehr den Kindern und Eltern zur Verfügung steht und dass nunmehr die Möglichkeit besteht, die Kinder ortsnah unter pädagogischer Begleitung und Betreuung unterzubringen. Er sieht darin einen Beitrag für die bedarfsgerechte strukturelle Weiterentwicklung Hundsmühlens und für eine Verbesserung der Wohnqualität im Ort.

Wie geht es mit EDEKA in Hundsmühlen weiter ?

Derzeit wird – wie dem Ortsverein mitgeteilt worden ist – die Planung zur Vergrößerung „unseres“ EDEKA-Marktes vorangetrieben. Nach zwischenzeitlichen intensiven Gesprächen zwischen der Gemeinde Wardenburg, dem Grundstückseigentümer, dem Betreiber EDEKA und dem Pächter sind die Weichen auf Fortschritt gestellt. Der Rat der Gemeinde hat der Veräußerung gemeindeeigener Flächen grundsätzlich zugestimmt, so dass nunmehr die Planung vorangetrieben werden kann.

Der Ortsverein hatte mit der Geschäftsleitung des Betreibers EDEKA gesprochen und mit diesem vereinbart, dass weitere Gespräche geführt werden, wenn ein Planungsentwurf vorliegt.

Aus der Sicht des Ortsvereins ist eine Vergrößerung des Marktes an der bestehenden Stelle notwendig, wenn auf Dauer der Markt als Vollversorger in Hundsmühlen Bestand haben und gleichzeitig den bestehenden Bedarf abdecken soll. Er geht davon aus, dass die in der Vergangenheit bestehenden Probleme bei der Anlieferung von Waren und der Verkehrserschließung zur Zufriedenheit Aller einschließlich der Nachbarn gelöst werden können.

Ein Termin für die weiteren Gespräche zwischen EDEKA und dem Ortsverein besteht noch nicht.

Für die Arbeitsgruppe im Ortsverein

„Ortsentwicklung“

Winfried Koslowski

Termine des Ortsvereins 2020

 

Veranstaltungstermine 2020

Tannenbaumschreddern 11.01.2020

Jahreshauptversammlung VERSCHOBEN

Osterfeuer 11. April 2020 ABGESAGT – Eine Anlieferung von Strauchgut ist leider nicht möglich –

Ortsfest 20. + 21.06.2020

Kramermarkt  3.10.2020

Laternenumzug 06.11.2020

Volkstrauertag 15.11.2020

Details und Aktualisierungen zu den einzelnen Veranstaltungen werden rechtzeitig bekanntgegeben

  • NWZ
  • website / facebook
  • Schaukasten Hunoldstraße
  • sonstige Aushänge

Absage des Osterfeuer am 11.04.2020

Aufgrund des Corona Virus sehen wir uns gezwungen das diesjährige Osterfeuer abzusagen.

Eine Annahme des Baum- und Strauchgut ist daher auch nicht möglich. Wir möchten gleich darauf hinweisen, dass ein Abladen von Baum- und Strauchgut an der Osterfeuerstelle als widerrechtlich gilt und von uns zur Anzeige gebracht wird.

Wir wünschen uns das diese Maßnahme den Virus eindämmen kann und wir dann nächstes Jahr  an gewohnter Stelle unser Osterfeuer feiern können.

Bebauung des Grundstücks, ehemals Gärtnerei Meissner, in Hundsmühlen

Hierfür beantrage die Fa. Kuhlmann GmbH Co. KG die Änderung des Bebauungsplanes Nr. 28.

Es sollen im vorderen Bereich entlang der Hunoldstraße drei 2geschosssige Wohngebäude mit insgesamt 17 Wohneinheiten, einer Gewerbeeinheit und einer Tiefgarage mit 34 Kfz-Stellplätzte errichtet werden.

Seine Planungsabsicht hat die Fa. Kuhlmann im Planentwurf der Architektin Ina Bischoff dargestellt.
Die Gemeinde Wardenburg und die politischen Gremien haben den Wunsch zur Änderung des Bebauungsplanes aufgenommen und eingeleitet.

Der Ortsverein Hundsmühlen hat sich, in Zusammenarbeit mit den Nachbarn, Am Deich, umfänglich und fachlich mit der beabsichtigten Bebauung auseinandergesetzt. In der Anlage erörtern und stellen wir nun unsere Bedenken dar

• zur Wahrung der Interessen der Hundsmühler Bürger
• für eine optimierte bauliche Verdichtung unter Wahrung vorhandener  baulichen Strukturen und der Umgebung

(Folgend, Anlage Präsentation: Bedenken zur Änderung des B-Plan 28)

bitte hier anklicken:

Präsentation, Änderung B-Plan 28, Bedenken

Wir würden auch gerne Ihre Meinung erfahren
Bitte schreiben Sie uns unter: KONTAKT

Gedenkfeier zum Volkstrauertag am 17.11.2019

Bericht zur Gedenkfeier zum Volkstrauertag am 17.11.2019

Die Gedenkfeier fand bei jahreszeitlich üblichen Temperaturen und ansonsten trockenem Wetter statt. Helfer des Ortsvereins hatten den Vorplatz des Mahnmales sehr ansehnlich hergerichtet und in Verbindung mit der herbstlichen Kulisse den Vogelbusches ergab sich ein dem Anlass gemäßes stimmungsvolles Bild.

Ca. 50 Personen einschl. ca.10 Konfirmanden hörten die Worte des Vorsitzenden Klaus Buntzel, die sowohl die Erinnerung an die vielen Millionen Toten aus Krieg und Gewaltherrschaft  als auch an  die daraus zu ziehenden Lehren für die Zukunft unserer Gesellschaft mahnten.

Herr Pastor Böhmen sprach sehr eindrucksvoll von der christlichen Lehre des Zusammenlebens der  Menschen. Hass und Gewalt treten leider seit Menschengedenken immer wieder auf und haben zu unsäglichem Leid unter den Menschen geführt. Die Erinnerung an die Toten zweier Weltkriege sollen uns daran erinnern, dass im christlichen Weltbild Hass und Gewalt nicht zu akzeptieren sind.

 

Für die musikalischer Begleitung der Zeremonie sorgte Herr Jürgen Schlömer mit seinem Euphonium.

Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Hundsmühlen a, 17.11.2019

Auch in diesem Jahr veranstaltet der Ortsverein die Gedenkfeier zum Volkstrauertag. Dazu lädt er die Hundsmühler recht herzlich ein. Gäste sind natürlich herzlich willkommen.

Die Feierstunde findet am Sonntag, den 17.11.2019 ab 10.00 Uhr am Hundsmühler Ehrenmal, Vogelbusch/Hundsmühler Landstraße statt. Sie wird gestaltet vom Ortsverein Hundsmühlen und Herrn Pastor Böhmen. Vor der stimmungsvollen Kulisse des Vogelbusches begleitet Herrn Peter Schlömer die Gedenkfeier mit seinem Euphonium.

Mit der Gedenkfeier soll nicht nur der vielen Toten und der vielen leidvollen Schicksale der beiden Weltkriege gedacht werden. Terror und Gewalt belasten uns und unsere Gesellschaft in verschiedenen Erscheinungsformen bis in unseren persönlichen Bereich hinein. Der Ausdruck von Mitgefühl und Bedauern darf sich nicht auf das Ablegen von Blumen und sonstigen Bekundungen beschränken.

Es ist eine Daueraufgabe unserer Gesellschaft, die Gefahren und Anfeindungen immer wieder aktiv zu bekämpfen, sich dagegen zu stellen und dieses öffentlich zu zeigen.

Die Teilnahme an der Gedenkfeier gibt einem Jeden dazu die Gelegenheit. Nehmen Sie diese wahr und lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen gegen Terror, Gewalt und Kriege setzen.

Es freut sich auf Ihre Teilnahme

Ortsverein Hundsmühlen

Kramermarktumzug 2019

Auch in diesem Jahr waren wir wieder beim traditionellen Kramermarktumzug mit Feuereifer dabei. Das Wetter spielte mit und obgleich das rechte Vorderrad unserer Mühle etwas platt war, konnten wir den Umzug durchführen.

Fazit: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!

Neubürgerempfang in der Gemeinde Wardenburg

 

Einmal jährlich werden die neu zugezogenen Bürger in der Gemeinde Wardenburg  zum Neubürgerempfang ins Rathaus eingeladen. Bei dieser Gelegenheit können sich die ansässigen Vereine sowie die Orte der Gemeinde dort präsentieren. Im Anschluß werden die Bürger/innen von der Bürgermeisterin Frau Noske begrüßt und die Fachbereichsleiter führen die Gäste durch das Rathaus.
Der Ortsverein Hundsmühlen – vertreten durch Meike Friese und Brunke Wilken – nutzte diese Stunde um sich den Neubürgern vorzustellen und Fragen zu beantworten.

 

Spendenübergabe an Pfadfinder und Frauenkreis Hundsmühlen

Spendenübergaben des Ortsvereins Hundsmühlen:

  • Die Pfadfindergruppe Wardenburg „Stamm Parzival“ hat sich aktiv an unserem Ortsfest 2019 beteiligt. Sie haben sowohl an den Vorbereitungstreffen teilgenommen, als auch an ihrem fantasievoll aufgebauten Stand Stockbrot gebacken und mit den Kindern Fußball gespielt.

Mehrfach haben die Mitglieder geäußert, dass es ihnen sehr viel Spaß gemacht hat und sie im nächsten und auch in den folgenden Jahren gerne wieder dabei sind.

Der Ortsverein hat deshalb beschlossen, dem Stamm Parzival eine Spende in Höhe von 50,00EUR zukommen zu lassen, die vom Vorsitzenden des Vereins am 22.09. übergeben wurde.

  • Der Ortsverein hat am 24.09. eine Spende über 100,00EUR für den Frauenkreis Hundsmühlen als Zuschuss zu den diversen kulturellen Aktivitäten des Vereins übergeben.

Einweihung Schutz Hütte Querkanal

 

Am 23.09.2019 fand die offizielle Einweihung der von Mitgliedern des Ortsvereins errichteten Schutz Hütte Am Querkanal / Ecke Achtermeerer-Straße statt. Unter Anwesenheit der LzO-Stiftung „Wildeshauser Geest“, vertreten durch Herrn Jörg Niemann, die mit einer Spende in Höhe von  3000 €  das letztendlich 8.500 € teure Projekt überhaupt erst möglich gemacht hat, sowie  zwei Vertreter der Huntewasseracht, wurde das Bauwerk nunmehr der Allgemeinheit zur Nutzung übergeben.

Unser Mitglied Heiner Bruns hat den Entwurf „aufs Papier gebracht“ und dann die Zimmererleistung ausgeschrieben und vergeben. Nachdem der Zimmereibetrieb Felsmann aus Sandkrug die hölzerne Konstruktion aufgestellt hat, haben Mitglieder des Ortsvereins in ausschließlich ehrenamtlicher Tätigkeit, insgesamt 300 Arbeitsstunden aufgewendet, um die Anstricharbeiten, die Fundamentierung, die Dacheindeckung, die äußere Brüstung, das Pflaster und die Entwässerung herzustellen.

Der 90jährige Hugo Klothe stiftete einen Stein mit der Jahreszahl 2019, den er auch selbst in den Boden klopfen durfte, während die Nachbarn einen schmucken Kranz gebunden hatten.