Start Neuigkeiten Spielplatzeinweihung am Mehrgenerationenplatz Veilchenweg/Dahlienweg

Die IG „Mehrgenerationenplatz Veilchenweg/Dahlienweg“ hat am 28. Mai zusammen mit der Bürgermeisterin der Gemeinde Wardenburg, Frau Martina Noske, nach fast zweijähriger Planungs-, Abstimmungs- und Bauzeit den Mehrgenerationenplatz am Veilchenweg/Dahlienweg eingeweiht.

Die Idee, einen Mehrgenerationenplatz in Hundsmühlen zu gestalten, wurde letztendlich aus drei Anläsen heraus geboren:

- der bisher als Kinderspielplatz genutzte Platz war verwahrlost und als solcher nicht mehr nutzbar,
- es bildete sich aus Nachbarschaft des näheren und des weiteren Umfeldes eine Boulegruppe, die den Platz für ihre Zwecke nutzte,

- Winfried Koslowski übernahm die Patenschaft über diesen Platz mit der ausdrücklichen Zielsetzung, diesen für die Bedürfnisse des unmittelbaren Einzugsbereichs neu zu gestalten und entsprechend auszustatten.


Da wegen der Bevölkerungsstruktur des Einzugsbereichs dort kaum direkt wohnende Kinder als Nutzer des Platzes in Betracht kamen, jedoch einige Großeltern/Enkel gerne zusammen spielen wollten, entstand sehr schnell die Überlegung, den Platz so auszubauen, dass er die vorhandenen und perspektivisch nach einem Generationswechsel bestehenden Wünsche und Anforderungen aller Bewohner des weiteren Einzugsbereichs erfüllte.

Die Spielgeräte sollten so ausgelegt werden, dass sie für Kinder jeden Alters von 1 bis x (und nicht wie vorher vorgeschrieben beschränkt auf die Altersgruppe von 6 bis 12 Jahren) und auch problemlos von den die Kinder begleitenden Großeltern pp. genutzt werden konnten. Die Interessen der Erwachsenen sollten zudem dadurch berücksichtigt, dass eine Spielfläche mit Granulat befestigt wurde, die sowohl von Kinder als auch von Erwachsenen genutzt werde kann.

Die „Boulegruppe“ übernahm diese Überlegungen als eigenes Anliegen und weitete sich schnell zu einer festen Interessengemeinschaft (IG) aus, die ein eigenes Konzept erstellte, das Grundlage des mit der Gemeinde abgeschlossenen Erschließungsvertrages war. Die Gemeinde stellte der „IG“ einen Betrag in Höhe von 25.000,00 € zur Verfügung und übertrug ihr die Planung, Ausschreibung und die den Bau der neuen Spielanlage.

Der Abschluss des Erschließungsvertrages bedeutete für die Gemeinde eine Abkehr von den herkömmlichen Denkstrukturen, die für den Bau von spezifischen Kinderspielplätzen galten. Jetzt galt es nicht nur, die Anforderungen von Kinder in der Altersgruppe von 6 bis 12 Jahren zu berücksichtigen, sondern auch die der Kinder unter 6 Jahren und über 12 Jahre ohne Altersbegrenzung, sowie die der die Kinder begleitenden Eltern und Großeltern oder sonstigen Betreuer. So ist das Klettern auf dem gebauten Spielhügel für Kinder unproblematisch, Großeltern bedürfen manchmal allerdings einer Aufstiegshilfe, und zwar insbesondere im Winter, wenn der Hügel zum Schlitten fahren genutzt wird.

Nach Diskussionen ist es nunmehr gelungen, einvernehmlich einen Spielplatz zu errichten, der eingebettet in Grüngürtel und altem Baumbestand von allen Generationen genutzt werden kann. Derzeit spielt die Boulegruppe dort zweimal die Woche Boule. Schachfreunden steht eine Gartenschachanlage mit einem Spielfeld von 2,80 cm x 2,80 cm und entsprechend hohen Spielfiguren zur Verfügung. Auch „Damespieler“ könne auf dieser Anlage spielen. Dieser mit Granulat befestigte Teil der Anlage wird auch von Kindern für kindgerechte Spiele genutzt. Auch spielen Kinder und Jugendliche inzwischen zusammen mit der Erwachsenen Boule. Die Spielgeräte (Kletterhügel mit Rutsche, Kletterbalken, Hängebrücke, Kletterwand und Rutschstange) sind so ausgelegt, dass sie auch von Kleinkindern problem- und gefahrlos genutzt werden können. Ein Balancierbalken kann als solcher oder als unkonventionelle Sitzfläche genutzt werden. Ansonsten laden rustikale Bänke und ein überdachter Bereich zum Verweilen und Ausruhen ein. Eine Höhle mit Gang aus Weidestöcken ist noch im Wachsen begriffen und sorgt bei den Kindern bereits jetzt für eine romantische und etwas gruselige Stimmung.

Die IG ist sich sicher, dass es mit diesem Konzept  gelingt, den Platz wieder zu aktivieren und alle Generationen anzusprechen. Die bisher schon gute Frequenz und die Altersgruppen der nicht nur aus dem unmittelbaren Einzugsbereich kommenden Nutzer bestätigen, dass es notwendig ist, bisher überkommene Denkweisen zu ändern und flexibel den tatsächlich in den Wohngebieten bestehenden Bedürfnissen anzupassen.   

Als Ansprechpartner für das Konzept des Projektes sowie für Absprachen zur Nutzung des Schach- und des Damespiels stehen

  • Hartmut Ritter, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ,
  • Detmar Bollhorst, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ,
  • Else Kempermann, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und
  • Winfried Koslowski, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

zur Verfügung.

Bilder der Einweihung und von den Umbauarbeiten findet ihr hier.