Weihnachtsbeleuchtung erhellt Hundsmühlen

Die Grüne Gruppe des Ortsvereins Hundsmühlen hatte am 30.11.2023 wieder ihren besonderen Einsatz im Ort, um in Hundsmühlen die Weihnachtsbeleuchtung anzubringen. Insgesamt 42 Sterne, ausgestattet mit energiesparender LED-Technik wurden montiert, um Hundsmühlen in der Vorweihnachtszeit einen besonderen Lichterglanz zu bringen. Neben den Sternen in der Hunoldstraße wurden auch in einigen Nebenstraßen beleuchtete Sterne aufgehängt, die seit dem 1. Advent abendlich leuchten und dem Ort eine vorweihnachtliche Stimmung geben.

In diesem Sinne wünschen wir allen Bewohner*innen in Hundsmühlen eine schöne und besinnliche Adventszeit. 🎄✨🎅

Gedenkfeier zum Volkstrauertag 2023

Am 19.11.2023 fand anlässlich des diesjährigen Volkstrauertages die alljährliche Gedenkfeier des Ortsvereins Hundsmühlen am Hundsmühler Ehrenmal statt. An der Veranstaltung zum Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt nahmen rund 20 Personen teil. Die feierliche Rede wurde durch Peter Kose stellvertretend für den erkrankten 1. Vorsitzenden verlesen, begleitet wurde die Veranstaltung auch in diesem Jahr von Jürgen Schlömer. Zum Abschluss der Veranstaltung fand zudem die feierliche Kranzniederlegung durch den Ortsverein statt.

Dem Ortsverein Hundsmühlen ist es wichtig, die Erinnerung an die Opfer beider Weltkriege aufrecht zu erhalten, ebenso aber auch den übrigen Opfern von Krieg und Gewalt zu gedenken.

Wie steht es mit der neuen Brücke über den Querkanal?

Die Projektsteuerungsgruppe für die Planung und den Bau der neuen Brücke über den Querkanal hat Sie an dieser Stelle jeweils über den aktuellen Stand zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses informiert. Das soll auch weiterhin geschehen.

Auch wenn es es von außen her bei der Planung und dem Bau der Brücke sehr ruhig zuzugehen scheint, wurde in Gesprächen mit der Gemeinde, der kommunalen Prüfstelle und den zu beteiligenden Behörden „im stillen Kämmerlein“ sehr intensiv weiter gearbeitet. Die Baugenehmigung ist erteilt. Derzeit ist das Vergabeverfahren mit der Ausschreibung der Brücke eingeleitet. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist und Auswertung der Angebote entscheidet die Gemeinde über die Vergabe. Das wirtschaftlichste – nicht unbedingt das billigste – Angebot erhält den Zuschlag.

Da die bisherige Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den anderen Entscheidungsträgern sehr positiv war und keine unbegründeten Verzögerungen eingetreten sind, ist die Projektsteuerungsgruppe optimistisch, dass das Ende der Planungsphase bald erreicht ist und mit dem Bau begonnen werden kann.

Parallel dazu wurde das Verfahren zur Förderung des Brückenbaues aus dem EU-LEADER-Programm mit einem positiven Bewertungsvorschlag des Landkreises Oldenburg durchgeführt. Sobald das Ergebnis der Ausschreibung – und somit die konkrete Höhe der Baukosten – feststeht, kann der schriftliche Förderbescheid erteilt werden. Erst dann darf mit dem Bau begonnen werden. Wenn zu früh gebaut wird, werden die Fördermittel gestrichen.

Wir hoffen, recht bald mit den Bürgern den Baubeginn feiern können.

Für die Projektsteuerungsgruppe

Winfried Koslowski
Bernhard Gerlach
Dr. Bernd Sundermeier

Pflege der Rad- und Fußwege in Hundsmühlen und umzu

Der Ortsverein Hundsmühlen arbeitet ständig daran, die Umgebung Hundsmühlens als ganzheitliches Naherholungsgebiet für die Hundsmühler Bürger weiter zu entwickeln. Insbesondere die „Corona-Erfahrungen“ haben aufgezeigt, wie wichtig es für die Lebensgestaltung der Bürger ist, ein Wohnumfeld zu haben, das landschaftlich attraktiv ist und zu Spaziergängen, Radtouren und sportlichen Aktivitäten einlädt.

Wie bereits in der Vergangenheit an dieser Stelle berichtet, stellte der Ortsverein u. a. 39 Bankanlagen in Hundsmühlen und umzu auf, pflegt diese, betreut das Ehrenmal und das Umfeld im Vogelbusch, erstellte eine Schutzhütte und strebt in Gesprächen mit den Behörden an, dass die Wege auf den Deichen einschließlich der Zuwegungen für alle Bürger gut nutzbar sind. So versucht er auch mit den naturgemäß begrenzten personellen und technischen Kräften der eigens dafür eingerichteten „Grünen Gruppe“ die Wege bei Sturmschäden von umgestürzten Bäumen und Ästen zu befreien, damit die Bürger jederzeit gefahrlos ihre Freizeitaktivitäten ausüben können (siehe hier). Dabei stimmt er sich mit der Gemeinde ab.

Dass nicht sämtliche Wünsche aller Bürger gleichermaßen erfüllt werden können, erklärt sich von selber. Das Ziel ist, dieser Idealkonstellation möglichst nahe zu kommen.

Beispielhaft für unterschiedliche Interessenlagen steht die Unterhaltung, die Sanierung und die Beschilderung als Radfahrwege der Huntedeiche. Dazu hat der Ortsverein Gespräche mit der Gemeinde, dem Landkreis Oldenburg, der Hunte-Wasseracht, der Naturschutzstiftung „Wildeshauser Geest“ und dem zuständigen Landesamt geführt. Erschwerend wirkt, dass z. B. Spaziergänger mit und ohne Hund, junge Familien mit Kleinkindern, bewegungseingeschränkte und „fitte“ Bürger, Sportler und Fahrradfahrer bezüglich des Ausbauzustandes der Deiche ganz unterschiedliche, z. T. konträr einander gegenüberstehende Anforderungen haben.

Angedacht ist, das Rad- und Fußwegesystem auch innergemeindlich auszubauen und zu versuchen, im Rahmen der ländlichen Entwicklung den Ausbau fördern zu lassen. Der Ausbau kann – mittelfristig und – im zweiten Schritt auch unter Einbeziehung der Orte Tungeln und Südmoslesfehn – erfolgen. So kann erreicht werden, dass die beteiligten Behörden nicht selektiv denken, sondern über eine ganzheitliche Betrachtung vielleicht gemeinsam bessere Lösungen ermöglichen. Es ist z. B. nicht recht erklärbar, warum die Deiche für unterschiedliche Nutzungen in Richtung Oldenburg und Wardenburg ausgebaut worden sind, der „Hundsmühler innere Bereich“ trotz intensivster Nutzung jedoch ausgeschlossen wurde. Es ist ein „dickes Brett“, das vor uns liegt. Wir versuchen, es zu durchbohren und hoffen dabei auf den guten Willen und die Kompromissbereitschaft aller Beteiligten, auch der Bürger.

Problematisch ist, dass die die einzelnen Nutzergruppen mitunter ihre „Rechte“ unter völlig unterschiedlichen Perspektiven sehen und durchsetzen wollen. Eine Patentlösung gibt es nicht. Versuche des Ortsvereins, z. B. durch eine geänderte Beschilderung der Deichwege eine Trennung zwischen den örtlichen und den überörtlichen Radfahrern (oftmals Schnellfahrer) zu erreichen, hatten bislang keinen Erfolg.

Derzeit arbeitet der Ortsverein konkret daran, die Bepflanzung im Bereich des Nordkamps, des Querkanals und des Postweges möglichst naturnah und insektenfreundlich zu gestalten. Geplant ist, mit Unterstützung der Gemeinde die durch Baumbrüche entstanden Lücken zu ergänzen. Erste Gespräche dazu wurden bereits geführt. Angedacht ist, die Bürger z.B. im Rahmen einer Pflanzaktion mit einzubeziehen.

Wir sind bereit, warten jedoch ab, ob, wo und welche Ausgleichsmaßnahmen die untere Naturschutzbehörde des Landkreises im Zusammenhang mit dem inzwischen genehmigten Neubau der Brücke über das Natur- und Baudenkmal „Querkanal“ fordert.

Unabhängig davon sind die nächsten Arbeitseinsätze auf den 25.10. (Säuberung der Wege im Bereich des Nordkamps, des Querkanals und des Postweges, von totem Astholz) und 11.11.2023 (Sanierung des Ehrenmals) terminiert.

Für die Arbeitsgruppe
„Ortsentwicklung“

Winfried Koslowski

Hunoldstraße – wird das eingeleitete Planfeststellungsverfahren faktisch rückabgewickelt?

Das Thema der Sanierung der Hunoldstraße wird uns als Dauerthema auch weit in die Zukunft hinein beschäftigen.

Mit der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens im September 2018 schien es, dass die Behörden die technischen und sonstigen Probleme aus ihrer Sicht gelöst hätten und mit dem angestrebten Planfeststellungsbeschluss Rechtssicherheit schaffen wollten. Die Bürger waren mit der Planung jedoch nicht einverstanden und wendeten sich in öffentlichen Veranstaltungen dagegen. Seitdem passierte – nichts. Im Gegenteil: Das Planfeststellungsverfahren scheint zu ruhen, die seinerzeit dem genannten Verfahren zugrunde liegenden Annahmen und vermeintlichen Fakten scheinen nicht mehr zu gelten. Mehrere Versuche des Ortsvereins und auch von Bürgern, die Probleme mit der Kreisverwaltung besprechen zu wollen, waren erfolglos.

Dabei wies der Ortsverein darauf hin, dass unabhängig vom technischen Zustand des Kanalsystems, der Zustand der Rad- und Fußwege sich als große, mit der weiteren Zunahme der Bevölkerung und der Verkehre wachsende Gefahr für die Gesundheit der Nutzer darstellt. Er sprach sich dafür aus, bis zur Klärung der bautechnischen Fragen die beidseitigen Rad- und Fußwege unter Ausnutzung der vorhandenen räumlichen Möglichkeiten verkehrsgerecht auszubauen und die Straße mit einer neuen Asphaltdecke zu versehen. Er forderte auch die Öffnung des Verkehrsraums durch eine Absenkung der hohen Bordsteine und deutliche Abgrenzungen der Radwege.

Der Landkreis setzte im letzten Jahr die EUseitig vorgegebene Fahrradnovelle ohne Beachtung der örtlichen Probleme durch. Die Hunoldstraße wurde bei der Bewertung der Gefahrensituationen im Landkreis, die eine Kommission in allen anderen Orten vorgenommen hatte, völlig ausgeblendet. Dass die Hunoldstraße mit ca.11.000 Fahrzeugen täglich die weitaus am meisten befahrende Kreisstraße des Landkreises ist und der enge Verkehrsraum zwangsläufig zu einer Zusammenballung der Verkehre führt, wurde – wohl mit Blick auf das formal noch anhängige Planfeststellungsverfahren – ignoriert. Auch die Problematik der Mülltonnen und die geänderte Struktur des Radfahrverkehrs (schnellerer Verkehrsfluss durch E-Bikes, Lastenfahrräder) fand keine Berücksichtigung.

Im Ergebnis: Die jetzige Gesamtsituation ist für die Bürger zu gefährlich und so nicht mehr vertretbar. Der Gewöhnungsprozess, der die Bürger an die neue Verkehrsführung heranbringen sollte, brachte keine Besserung, sondern eine weitere Verschlechterung. Sie führt zu Verunsicherungen aller Verkehrsteilnehmer. Täglich werden Radfahrer durch genervte Autofahrer beschimpft, deren Verkehrswege geschnitten und dadurch gefährlich in Richtung hohe Bordsteine abgedrängt. Die Geduld der Bürger ist am Ende.

Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand, scheint es, dass der Landkreis gegenüber dem Stand Planfeststellungsverfahren (2018) noch weiter zurückrudert und kein abschließendes Gutachten zur Gesamtproblematik in Auftrag geben will, sondern zunächst im Herbst durch eine Voruntersuchung Anregungen bekommen will, wie weiter verfahren werden soll. Also: es dauert und dauert und……

Der Ortsverein will nunmehr nach Ablauf der zur Umsetzung der Fahrradnovelle proklamierten Gewöhnungszeit noch einmal beim Landkreis intervenieren, um zum Schutz unserer Bürger Abhilfe von der Gefahrensituation zu schaffen.

Je nach der Qualität der Antwort wird er ggf. versuchen, die Bürger und die politischen Gremien zu mobilisieren, damit in Unterschriftaktionen und in Leserbriefen oder anderen öffentlichen Aktionen der Landkreis zum Handeln gedrängt wird. Er fordert bereits jetzt, dass der Landkreis die zuvor genannten Maßnahmen prüft und diese als vorläufige Lösung zukunftsnah umsetzt. Es gibt keine Patentlösung, aber großen Handlungsbedarf.

Für die Arbeitsgruppe
„Ortsentwicklung“

Winfried Koslowski

Zukünftige Nutzung der öffentlichen Grünfläche neben dem EDEKA-Parkplatz

Die Erweiterungen unseres EDEKA-Marktes sowie des Parkplatzes neigen sich dem Ende zu. Durch die Erweiterung des Parkplatzes wurde ein Teil der daneben liegenden gemeindlichen Grünfläche in Anspruch genommen und somit verkleinert. Eine vor der Erweiterung vorhandene Sitzbank musste abgebaut werden. Der Ortsverein Hundsmühlen überlegt, ob und wie diese Fläche anders wie bisher genutzt oder umgestaltet werden kann.

Bislang hat die Gemeinde den Bauwagen als Jugendtreff dort dauerhaft installiert. Zudem wurde von der Gemeinde ein sehr schöner Blühstreifen mit jahreszeitlich blühenden Blumen angelegt. Der Ortsverein Hundsmühlen plant anstelle der abgebauten Bank unter den drei Eichen eine geschützte Bankanlage, bestehend aus zwei Bänken und einem Tisch sowie einer Stoffüberdachung neu zu installieren, um Sparziergängern und Einkaufenden die Möglichkeit zur Rast zu geben.

Er stellt sich die Frage, ob weitere Nutzungen für unsere Bürger sinnvoll sind und angenommen werden. So könnte diese Flächen z. B. durch eine Ausweitung des Angebots des Jugendtreffs, durch das Aufstellen von Spielgeräten, wie in anderen Ortschaften auch als Boulefläche oder durch das Aufstellen von Sportgeräten zur Verbesserung der Fitness genutzt werden.

Die Gemeinde steht dieser Idee grundsätzlich positiv gegenüber. Das evtl. zu erstellende Konzept bzw. dessen Finanzierung muss natürlich, soweit es überhaupt von den Bürgern gewünscht wird, dann im Detail erarbeitet und mit der Gemeinde abgesprochen werden. Vielleicht besteht ja auch die Möglichkeit, Aktivitäten in Eigenleistung zu errichten.

Wenn Sie sich mit Vorschlägen oder in sonstiger Weise einbringen wollen, melden Sie sich unter der Mailadresse: berwinkoslowski@gmail.com.

Für die Arbeitsgruppe „Ortsentwicklung“
im Ortsverein Hundsmühlen

Winfried Koslowski

Laternenumzug 2023

Am 03.11.2023 waren die Straßen von Hundsmühlen wieder hell erleuchtet. Denn der Ortsverein Hundsmühlen e. V. hatte wieder gemeinsam mit dem Förderverein Grashüpfer e. V. zum Laternenumzug eingeladen. Rund 260 teilnehmende Kinder wurden gezählt, zusammen mit Eltern, Großeltern, Lehrer*innen und weiteren Teilnehmenden waren damit rund 400 Menschen auf den Straßen Hundsmühlens unterwegs und erfreuten sich und andere mit bunten Lichtern und schönen Liedern.

Wie in jedem Jahr wurde an unterschiedlichen Stationen im Ort gemeinsam gesungen.  Mit der Gitarre begleitet wurde der Laternenumzug in diesem Jahr von gleich vier Personen, wofür wir uns sehr herzlich bedanken. Nach dem Laternenlauf gab es für alle Kinder kostenlos Lebkuchen, Brezeln und Kinderpunsch sowie für die Erwachsenen einen wärmenden Glühwein. Der Förderverein Grashüpfer bot zudem verschiedene Sorten Bratwürstchen an.

Wir freuen uns, dass der Laternenumzug in diesem Jahr wieder so gut angenommen wurde. Für uns als Ortsverein ist es schön zu sehen, dass unser Ort auch für Familien und Kinder ein lebenswerter Ort ist.

Nachstehend ein paar Eindrücke vom diesjährigen Laternenumzug:

Verabschiedung von Pastor Böhmen

Am 04.11.2023 fand der Festgottesdienst zur Verabschiedung von Pastor Martin Böhmen in der Matthäuskirche statt. Nach über 35 Jahren Amtszeit in der Kirchengemeinde Wardenburg wurde Martin Böhmen von Bischof T. Adomeit in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Martin Böhmen hat unseren Ort durch sein unermüdliches Engagement nachhaltig geprägt. So trug er maßgeblich zum Bau der Matthäuskirche sowie dem nennenswerten Ausbau der Kinderbetreuung in unserem Ort bei. Auch bei den Dorf- und Sommerfesten des Ortsvereins war Pastor Martin Böhmen mit der Veranstaltung des Gottesdienstes im Freien maßgeblich beteiligt.

Der Ortsverein Hundsmühlen dankt Pastor Martin Böhmen für alles, was er für unseren Ort und unsere Bevölkerung getan hat und verabschiedete ihn mit einer kleinen Ansprache sowie der Überreichung einer Aufmerksamkeit.

Kramermarktsumzug 2023

Bei bestem Wetter war es am Samstag wieder soweit: der Ortsverein Hundsmühlen nahm am 30.09.2023 am Umzug anlässlich des 416. Oldenburger Kramermarkts teil. Mit festlich geschmückter „Mühle“ ging es mittags Richtung Innenstadt, um den Ort Hundsmühlen und seinen Bürgerverein beim Festumzug zu vertreten. Schon vom Weitem erblickte man die gut gelaunte Abordnung der Hundsmühler*innen, die durch ihre pinken Shirts nicht zu übersehen waren.

Auf gut 2 km ging es vom Theater über Lappan und Pferdemarkt über die bekannte Strecke hin zum Festplatz an der Weser-Ems-Halle, vorbei an gut gelaunten Menschen links und rechts. Die Kinder entlang der Wegstrecke erfreuten sich an den üppig verteilten Süßigkeiten und tanzten zur Musik, die dank einer neuen Anlage auf der „Mühle“ gut zu hören war. Alle Beteiligten des Ortsvereins waren ebenfalls bester Laune und feierten den Auftakt des diesjährigen Kramermarkts.

Preisübergabe „Unser Dorf soll schöner werden“

Nachdem der Ort Hundsmühlen im Rahmen des Gemeindewettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden“ in der Kategorie Ortschaften mit umfangreichen Neubaugebieten den 1. Platz belegt hat, war es nun so weit. Auf der Abschlussveranstaltung, welche auf dem Jubiläumsball zum hundertjährigen Heimatfest in Littel am 09.09.2023 stattfand, wurde dem Ortsverein Hundsmühlen feierlich die Urkunde durch den Bürgermeister Christoph Reents sowie dem 1. Vorsitzenden der ARGE Bernd Wintermann überreicht. Für den Ortsverein Hundsmühlen, der mit einer Abordnung auf dem Ball vor Ort war, nahm Beisitzer Sebastian Schicke die Urkunde freudig entgegen.

Der 1. Vorsitzende der ARGE Bernd Wintermann verdeutlichte in seiner Rede, wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit vor Ort in den Gemeinden sei. Es sei wichtig, wenn die Bürger*innen in den Gemeinden persönlich anpackten, um ihren Ort attraktiv und lebenswert zu gestalten. Der jährliche Preis sei damit wichtiger denn je, betonte Wintermann, und traf mit seiner Aussage die Kernidee des Ortsvereins, den Ort Hundsmühlen kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Auf den 1. Preis ausruhen will sich der Ortsverein allerdings nicht. Der Preis ist Ehre und Ansporn zugleich und so wird der Ortsverein sich auch weiter Projekte und Aufgaben zum Wohle der Bürger*innen Hundsmühlen suchen. Wer weiß, vielleicht kann der Ort Hundsmühlen dann auch im nächsten Jahr an dem diesjährigen Erfolg anknüpfen.

Ortsverein Hundsmühlen spendet Bausätze für Projektwoche der Grundschule

In der diesjährigen Projektwoche in der Grundschule Hundsmühlen fand nicht nur ein wunderbarer Trommelworkshop statt. An drei Tagen begannen die zwei 3. Klassen außerdem mit dem Bau von hölzernen Flachkästen für Fledermäuse, deren Bausätze vom Ortsverein Hundsmühlen gespendet wurden. Bis zum Ende des Schuljahres konnten so über 40 Quartiere fertiggestellt werden.

Eine fachliche Anleitung des Baus erfolgte durch Jens Zschiedrich, Beisitzer im Ortsverein Hundsmühlen e. V. und Sprecher der NABU-Ortsgruppe Wardenburg. Erste Kästen wurden bereits an Laubbäumen auf dem Schulgelände und dem Gelände der Kindertagesstätte in Tungeln sowie an Eichen neben dem Kindergarten in Hundsmühlen platziert. Weitere Quartiergruppen werden Aktive aus beiden Vereinen in den kommenden Tagen in Hundsmühlen und näherer Umgebung aufhängen. Das Aufhängen der Kästen muss bis Ende August abgeschlossen sein, denn nach den Erfahrungen langjähriger Fledermausschützer des NABU suchen und erkennen Fledermäuse nur in den warmen und langen Nächten des Spätsommers mit einem reichlichen Angebot an Insekten neue Quartiere. Als Nahrung der Fledermäuse dient unter anderem der in seinem Raupenstadium berüchtigte Eichenprozessionsspinner. Nicht nur deshalb sind örtliche Fledermausquartiere auch für den Menschen nützlich.

Der Ortsverein Hundsmühlen und die NABU-Ortsgruppe Wardenburg bedanken sich für dieses kurzfristig noch von den Sommerferien mögliche Projekt beim Team der Grundschule, insbesondere bei den Klassenlehrerinnen Frau Bormann und Frau Karczmarzyk.

Die Klassen 3a und 3b der Grundschule Hundsmühlen mit den selbst gebauten Fledermauskästen